Zwölfsaitige Gitarre Stimmen

12-saitige Gitarren-Stimmung

Mit diesem Programm können Sie auch einfache sechssaitige Gitarre, zwölfsaitige Gitarre und Ukulele einrichten. 12-saitig Gibson von 1967| GUITAR & BASS Dominierendes Werkzeug des Titel ist sicherlich kein Tambourin, sondern eine zwölfsaitige Gitarre in der bekannten Fassung von 1965. Auf der ersten US-Tour der Fab Four hatte George Harrison von Rickenbacker einen elektrischen Zwölfsaiter mitgenommen. Als er 1964 das Album'A Hard Day's Night' aufnahm, benutzte er den guten Song auf einigen Tracks, aber nicht mit einem so bleibenden Einfluss auf Guitarristen wie McGuinn ein Jahr später.

Bereits 1961 hat Gibson mit dem Aufbau von 12-saitigen Akustiksaiten begonnen. Diese Art von Gitarre gibt es seit über 60 Jahren. Die Verdoppelung der Saitenzahl einer Gitarre ist nicht mehr exakt bestimmbar. Der Instrumenten-Großhändler Lyon & Healy nahm um 1900 12-saitige Instrumente in sein Sortiment auf und nannte sie in der Broschüre "Guitars Mexican Style".

Ungefähr zur selben Zeit arbeiten zwei deutsche Bauherren an der American East Coast an der Entstehung von größeren, lauteren Instrumenten für den Einsatz in den damals beliebten Mandolinisten. Die 12-saitigen Qualitätsgitarren der beiden Gentlemen namens Waldapfel und Beiträge gibt es noch heute. Die 12-saitigen Instrumente wurden in den 1920er und 1930er Jahren von Unternehmen wie z. B. Harmonie oder Königin über Versandkataloge vertrieben.

Bei Blues-Sängern waren diese Geräte sehr populär, da sie trotz ihres einfachen Designs eine hohe (akustische) Klangqualität hatten. Der blinde Willie McTell verwendete ein solches Gerät, wenn er in Pubs oder auf der Strasse auftritt. Die berühmteste Bluessängerin mit einem für die damaligen Maßstäbe großen 12-saitigen Saiteninstrument war ohne Zweifel Leadbelly. Die 12-saitige Gitarre geriet nach seinem Tode 1949 beinahe in Vergessenheit, hätte Peter Seeger nicht das klassische amerikanische Folk- und Blues-Repertoire von Leadbelly in sein Bühnenprogramm integriert.

Durch die wachsende Beliebtheit der Gitarre kehrte die Forderung nach 12-saitigen Instrumenten zurück, und dann kam 1961 die Band auf den Markt. Seul un Gibson est assez fort? Vor 1961 hatten die Kalamazooer noch nie 12-saitige Instrumente hergestellt. Obwohl das Unternehmen in den Jahren nach der Jahrtausendwende riesige Stückzahlen an Mandoline für Mandoline Orchester baute, waren sie auch mit Harfengitarren marktführend, aber zweigängige, 12-saitige Instrumente waren nie ein Problem.

Auch in den 1930er Jahren, als Gabson seine Steelstring-Akustik zur Vollendung gebracht hatte und Country-Blues beliebt war. Die afro-amerikanischen Blues-Sänger (es gab damals noch keine weißen) hätten sich jedoch nie einen sündig teuren Gabson erlauben können. In den späten 1950er Jahren, als der Folk-Boom einsetzte, erkannten Gibsons Marketing-Experten, dass eine solvent-weiße Konsumentenklasse an qualitativ hochstehenden 12-saitigen Flat Tops interessiert sein könnte.

Die B-45-12 kam 1961 für $ 190 in einer Edition von 77 Stück auf den Handel. Visuell basiert das neue Model auf dem äußerst beliebten Sechssaiter J-45: Einzig der Nacken war wesentlich weiter und die Kopfstütze wesentlich grösser, um zwölf Stimmgeräte in zwei Reihen von sechs Stimmgeräten unterzubringen.

Warum heisst das Model aber nicht konsequent J-45-12? Sie sind aus beschichtetem Mahagoniholz, wie bei der B-25-12 und nicht wie bei der J-45 Die "B"-Serie war schon immer die billigere Alternative zu den massiven Modellen bei Gibson. Die Karosserie der ersten B-45-12 hatte gerundete Schulterpartie, genauso wie die J-45 Es war ein sogenannter runder Schulter-Dreadnought.

Durch den breiteren Hals kam es jedoch zu konstruktiven und statischen Problemen und so verwandelte Gibson die Gitarre im folgenden Jahr in einen quadratischen Shouldered Dreadnought, eine Körperform, die bereits im Hummingbird-Modell von 1960 existierte. Erst 1964 führten die beiden großen US-Konkurrenten ihre ersten 12-saitigen Akustikinstrumente ein, C.F. Martin eine D12-10 und eine D12-35, Gilde eine D-212.

Zu Beginn der sechziger Jahre führte er in Europa die Gitarre ein, John Lennon benutzte sie für die Aufnahme des Albums'Help' im Jahre 1964. Die Gitarre ist der Gitarre der B-45 sehr nahe. Die gewaltige Saitenspannung der 12-Saiter war sehr schwierig in den Griff zu kriegen. Der alte Blues hat seine Gitarre ein Drittel oder ein Viertel niedriger abgestimmt, wahrscheinlich um die Gitarre, aber auch die Hände zu schützen.

Auch Gibson riet seinen Gästen zunächst, die Gitarre einen ganzen Ton niedriger zu stimmen, um die Saitenspannung zu mindern. Unglücklicherweise konnte die tiefe Abstimmung kaum durch ein Kapodaster kompensiert werden, wenn man in den üblichen Gitarrenklappen saß. Kein Wunder, dass kaum eine der ersten B-45-12 noch vorhanden ist.

Diese waren so zerbrechlich im Aufbau, dass der Saitenverlauf sie mit der Zeit überflutet haben könnte. Die große Virtuosin auf der 12-saitigen Akustikgitarre sagte einmal, dass die frühe B-45-12 die beste 12-saitige Gitarre sei, die je erbaut wurde. Er sagte später einmal, er würde Gibson 12-saitig, nach 1963 erbaut.

Er stimmte auch seine 12 Streicher immer einen ganzen Ton niedriger. Tatsächlich ist die Klangqualität je nach Herstellungsjahr sehr unterschiedlich, da Gibson das Gerät fast jedes Jahr verändert hat. Um den Resonanzboden gegen die enorme Saitenspannung unempfindlich zu machen. Die B-45-12 hat, bis auf kleine Spannungsrisse an der Spitze, den Verwüstungen der Zeit und der Spannung der Streicher gut standgehalten.

Er hat sehr sorgsam gearbeitet und nur das allerbeste Material benutzt, also 1368 mal, denn so oft wurde das Model allein 1967 hergestellt, in Sonnenschein oder hellblond. In klanglicher Hinsicht läßt die Gitarre jedoch kaum einen Wunsch offen. Dies ist natürlich auf den trapezförmigen Saitenhalter zurückzuführen, der die Saitenspannung zum Endklotz führt und von der Brücke abhält.

Gut gedacht, dass der Spieler die Saitenposition nach seinen Ideen einstellen konnte, aber der Sound leidet unter dieser Bauweise, ganz gleich, ob Gibson Kunststoff, Metal oder Keramik als Intarsie hat. Gibsons B-45-12 wurde trotzdem ein Durchbruch. Zwischen 1961 und 1970 wurden mehr als 70000 Einheiten gefertigt.

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