Fender Blacktop Jazzmaster

Kotflügel Blacktop Jazzmaster

Der Blacktop Jazzmaster ist jetzt in einer speziellen HH-Edition mit zwei Humbucking-Mikrofonen für noch mehr überladenen Sound erhältlich. Gegenstand: Rückblick: Kotflügel Blacktop Jazzmaster HS Vor etwa 2 Woche habe ich diese Guitarre erworben und nach drei Probedurchgängen und einem Auftritt ist die Zeit da. Und hier ist ein Katalogfoto: Und hier ist eines von mir: Der Hauptgrund für den Erwerb dieser Guitarre war, dass ich immer die Form des Jazzmasters mochte, und nun, da ich eine Variante mit H. B. auf dem Sockel hatte, musste ich sie aufschlagen.

Es muss gesagt werden, dass der Blacktop Jazzmaster KEINE Blockierfunktion für das Vibrato-System hat (die Classic Player Reihe hat diese Blockierfunktion). Gegenüber dem " Normal " Jazzmaster ist die Strecke wesentlich einfacher. Beim Blacktop JM entfällt die komplette Strecke, die mit einem Standard JM im Bereich des Pickguards liegt.

Wenn jemand erwägt, ein Blacktop zu erwerben und die Strecke dementsprechend auszubauen, muss ich feststellen, dass dies ohne Fräsen nicht möglich ist. Mit dem Blacktop wird in diesem Gebiet nicht gefräst. Bespielbarkeit/ Werkseinstellungen/ Praktikabilität: Die Guitarre ist ab Lager mit 09-saitigen Instrumenten ausgestattet. Insgesamt habe ich mich mit der Bespielbarkeit von Anfang an wohl gefühlt.

Durch den gerippten Spoiler und die schräge Armlehne haftet die Konzertgitarre sehr gut am Korpus. Unmittelbar spürbar ist beim Trockenspielen ein leises Brummen der Streicher auf dem Stein und ein leises Rütteln des Steges selbst. Der Aufbau und der flächige Anstellwinkel, mit dem die Streicher darüber geleitet werden, wurde und wird von einigen kritisiert....auch von mir, zumal ich der Gitarrentyp bin, der gern stärker in die Seile greift.

Mit der Classic Player Reihe hat sich Fender die Mühen gemacht, eine Tune-O-Matic Brücke zu benutzen, die die eben erwähnten Aufgaben weitestgehend löst. Weshalb dies in der Blacktop-Reihe nicht eingehalten wurde, ist mir ein Geheimnis. Ton (natürlich nur sachlich ): Die Hals-Singlecoil ist in meinen Ohren verhältnismäßig ausputschwach und hat einen sehr netten, geöffneten und recht glockenartigen Klang...Ich mag es sehr, sowohl beim Akkordsplitting als auch beim Zupfen.

Ein ganz anderes Format hat die HL an der Brücke. Im Allgemeinen hat die Guitarre verhältnismäßig wenig Hintergrundgeräusche (außer dem für SC üblichen Brummen). Zusammenfassung: Ich mag diese Guitarre (und ich bin / war mehr der Gibson-Typ). Aber ich war mir dieser Schwachstellen schon vor dem Erwerb bewußt und hatte erwartet, diesen Blacktop Jazzmaster nach meinen Ideen zu verändern.

Lassen Sie mich nun kurz erläutern, was ich an der Guitarre verändert habe. Dabei hatte ich gehofft, dass dies den Anpressdruck auf die Bruecke so stark erhoehen wuerde, dass sie sich nicht mehr von selbst rumpelt. Dazu wurden die Schlaghülsen der ursprünglichen Brückenkonstruktion abgenommen und die Bohrungen auf 11 Millimeter aufbohrt. Das ist ein Foto mit der Originalbrücke:

Nach dem Wiederaufbau: Die ganze Zeit für diesen Wiederaufbau war ungefähr eine knappe Autostunde und jetzt hast du wirklich eine gute Möglichkeit, mit der du auch in die schwierigere Fahrtrichtung rockst! Warum hat Fender das nicht ab Lager gemacht.... aber ich muss nicht alles begreifen.

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