Bass Sattel

Bass-Sattel

Ich zeige Ihnen hier, wie man einen Bass-Sattel verfeinert. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Sattel, seinen Materialien und wie er ohne Beschädigung des Instruments ein- und ausgebaut werden kann. Entfernen Sie zuerst den alten Sattel (wenn möglich) und legen Sie ihn als Backup ein.

Basssättel herstellen - Rall Guitars & Tools

Als Sattelrohlinge empfehlen wir Ihnen unsere Gräten. Mit Meißel und Feilen wird die Rille von Klebstoffresten befreit, das Mass für den neuen Zuschnitt ermittelt. Oft werden die Knochenplatinen nur gröber gemahlen. Wenn die Rille 6 Millimeter beträgt, paßt der Zuschnitt nach dem Abschleifen auf 5,9 Millimeter. Ist der Sattel nun sauber, können Sie die Weite mit einem Stift abtrennen.

Die Feilen werden verwendet, um die Spitzen so einzustellen, dass kein sichtbarer Vorsprung entsteht. Jetzt ist es Zeit für die Sattelfläche. Fügen Sie die Bundlänge hinzu (ca. 1,5mm) und jede Schnur sollte etwa zur Mitte des Sattels liegen: also noch einmal ca. 1,5mm auf der Untersaite. Das Rohteil wird nun auf die endgültige Größe abgefeilt.

Die Einkerbungen mit einer Bügelsäge, ca. 1mm Breite, etwas abschneiden. Anschließend mit der kleinen runden Feile entsprechend den Saitenstärken halbkreisförmig ausfeilen. Bei der richtigen Höhe der Saiten geht die Schnur mit etwas Wind über den ersten Bündel und summt nicht frei. Die Vorfeilung wird also beendet, wenn der unterste Teil der Einkerbungen etwa 0,3 Millimeter über der Taillenhöhe ist.

Bündel Schnur, muss etwas frische Luft sein ("2-3/10mm"). Sie können dies mit der Fühllehre überprüfen - Sie können quasi erkennen, wann der dritte Bündel gepresst wird und Sie klopfen mit dem Finger auf den ersten Bunde.

Sattel, Aus- und Aufbau | Blog

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Sattel, seinen Werkstoffen und wie er ein- und ausbaubar ist.

Plastik: Günstige Geräte benutzen dieses Material oft als Sattel. Es ist sehr leicht, mit einem Loteisen zu prüfen, ob es sich um Plastik oder Bein handel. Welches Sattel-Material Sie letztendlich wählen, bleibt Ihnen freigestellt, denn Gitarristen bevorzugen in der Praxis "Vintage-BoneNuts".

Vor dem Beantworten und Entfernen des Sattels müssen Sie sich fragen, wann es überhaupt Zeit ist, einen Sattel zu entfernen. Im einfachsten Falle sind eine oder mehrere Kerbungen zu weit und die Streicher klappern auf dem ersten Bünd. Auch bei Kunststoffsätteln ist es ein gutes Beispiel, wenn die Saite in den Kerbungen eingeklemmt wird, so dass dieses unerfreuliche Knistern beim Abstimmen auftritt.

Vor Beginn der Arbeit am Sattel sollte das Gerät sicher auf einer Arbeitsplatte aufliegen, vorzugsweise mit zwei Klemmbügeln. Abhängig von der Form des Sattels gehen Sie wie nachstehend beschrieben vor: Der Sattel wird auf das Ende des Griffbrettes geklebt, von der Spindel aus betrachtet. Das Griffbrett und die Unterseite des Sattels sind die Haftflächen.

Wenn die kleine Platte (Trussroad-Abdeckung), die die Überwurfmutter des Trussstabs bedeckt, sich unmittelbar auf dem Sattel befinden sollte, muss sie zuerst abgeschraubt werden. Danach legt man ein Holzstück auf die Seite des Griffbretts und schlägt es mit einem Hammerschlag leicht an. Die Kotflügel sitzen in einer Nut im Griffbrett. Der Kotflügel bleibt im Gurt. Also tun Sie es nicht wie ein Gibson-ähnlicher Sattel, sonst schlagen Sie das ganze Ende des Griffbretts weg.

Am einfachsten ist es, den Kotflügelsattel zur Seite zu bewegen. Lockern Sie den Sattel. D. h. von allen vier Ecken mit einem ebenen Objekt (Sattelrohling oder Holzstück) und leicht schieben. Überprüfen Sie, ob die Maße des neuen Sattels mit denen des bisherigen übereinstimmen. Legen Sie den neuen Sattel auf die Seite und entfernen Sie den neuen Sattel mit einem kräftigen Stoß.

Sie können den beschädigten Sattel auch mit einem ebenen Objekt entfernen oder mit einer Zange aus dem Sattel ziehen. Häufig sind die Sattel seitlich lackiert, so dass die Lasurschicht sowohl die Griffbrettkante als auch den Sattel umhüllt. Mit einem Spitzmesser den Firnis vom Sattel zum Griffbrett an der Übergabestelle schnitzen und vom Sattel entfernen.

Am wichtigsten ist ein neues Rohling, das größer als das Griffbrett ist. Zuerst wird der Sattel auf die Griffbrettbreite zuzüglich eines Millimeters gesägt. Sie können den Gibson-Sattel immer wieder an das Ende des Griffbretts fassen und prüfen, ob er paßt. Man beachte, dass ca. 3mm vorstehen müssen, weil dann irgendwann die Aussparungen herausstehen müssen.

Der Sattel muss zunächst von der ebenen Fläche weg geschliffen werden, bis er richtig in den Sattel passt, ohne hin und her zu rutschen (er darf nicht einklemmen, darf aber auch kein Spielverhalten haben). Gelegentlich hat der Groove auch eine Krümmung wie das Griffbrett. 2. Benutzen Sie in diesem Falle den Blank, fahren Sie mit einem scharfen Stift an der Oberseite des Griffbrettes entlang und transferieren Sie den Umkreis auf den Sattel.

Nehmen Sie den Sattel heraus und entnehmen Sie das überschüssige Nähgut mit der halbrunden Feile, der Zuschnitt wird in den Spannstock geklemmt. Nun können Sie den Sattel einlegen, mit einem feinen Belag befestigen und eine Weile ausruhen. Wenn Sie sicher gehen wollen, können Sie den Sattel auch mit einer Klemme nach unten drücken.

Der Sattel muss nun nur noch an den Bogen des Griffbrettes angepaßt werden, der Sattel sollte dabei ca. 3mm über das Griffbrett vorstehen. Es kann auch etwas mehr mit dem Bass sein. Zur Ausklinkung können folgende Instrumente verwendet werden: Sattelkreissägeblätter, Feinsägeblätter, Feile oder dergleichen.

Richtig eingekerbter Sattel hat folgende Eigenschaften: Der Mittellinienabstand der Aussparungen ist gleich. In der Kontaktfläche sind die Kerbungen geglättet. Der Einschnitt ist gerade so groß, dass die Schnüre nicht klemmen. In der Einkerbung liegt die Saite nur zur Hälfte im Querschnitt, d.h. jede Einkerbung ist jeweils halbtief wie der entsprechende Strang.

Den Spindelstock bedecken, ggf. das Griffbrett bedecken. Stellen Sie die Aussparung auf die bestmögliche Höhe und Weite ein. Die Kerbung des Sattelkerns muss etwas größer sein als die der Schnur nach dem Aufwickeln. Das bedeutet, dass die Schnur nur auf der Vorderseite des Reiters aufliegt. Sie sollte so klein sein, dass man kaum durchschauen kann (mit dem Bass ca. 0,6mm).

In Zweifelsfällen ist es besser, etwas früher anzuhalten und dann, wenn nötig, mit gedehnten Fäden wieder zu sägen. Auf einem fretless Bass sollten die Kerbungen nahezu bis zur Griffbretthöhe gezogen werden. Der Sattel wird nach dem Ausklinken von außen nachgebessert. Beim Rollensattel ist das entsprechende Gerät in der Regel nicht zur Hand und Vorsicht: Der Saitenhalterpunkt befindet sich in der Rollenmitte, d.h. er muss etwas vom Griffbrett entfernt werden, damit der "nullte" Griff wieder in der korrekten Position ist.

Auch interessant

Mehr zum Thema