Michael Sagmeister

Micheal Sagmeister

Jazzgitarrist Michael Sagmeister ist der Musik-Missionar. 05.05.2018 Von Brigitte Degelmann Michael Sagmeister wurde einmal als Kind begangen. Der Jazzgitarrist aus Goldenstein widmet die Episode 267 unserer Reihe "Der Rote Faden", in der wir jede Wöchentlich Menschen präsentieren, die etwas ganz Spezielles tun: für Frankfurt.

Anecdotes erzählt Michael Sagmeister gerne. So wie seine Begegnungen mit einem amerikanischen Jazz-Musiker, dem berühmten â" âIch sage nicht den Namenâ.

Die Jazzmusikerin engagierte ihn einmal bei für fÃ?r mehrere Performances im New Yorksclub âBlue Noteâ. Der Sagmeister ist hingeflogen, nahm ein Taxiboot und kam auf Tür â" und erkennt den jungen Sänger nicht. Der Bandleiter murmelte, wer er war, der offenbar nicht mehr nüchtern war.

Vor dem verwirrten Michael Sagmeister ist die Tür zurückgeflogen. Hey, das ist der Deutsch, den du bei für für die Gigs auf nächsten buchst. Das was der mit einer Whiskyflasche herumlümmelnden aber nicht überzeugte. Aber nicht so Michael Sagmeister. Als er das Musikinstrument in die Hand nahm, fing er an zu musizieren â" und der Kapellmeister hörte zu.

Er unterbricht nach einigen Takte den Guitarristen ungläubig: âDu bist kein Deutsche, du bist von hierâ" âDu bist kein Deutsche, du bist von hierâ". Der Sagmeister hatte gesiegt. Nach dem Auftritt in New York erhielt er noch mehr Anerkennung vom enthusiastischen Bandleader: dass er der weltbeste Guitarrist seit der Jazz-Legende Wes Montgomery war.

Mit einem Lächeln spielt Michael Sagmeister diese Folge erzählt. Möglicherweise auch, weil es so gut zeigt, was ihm gelang: der Sprung von einer Arbeiterklasse-Familie in Frankfurt zu einer der besten seiner Gilde. Und das nicht nur wegen seiner Herkunft: ein nichteheliches, 1959 geborenes Baby, das bei seinen GroÃ?eltern in der Frankfurter Bronx in Goldtein bei seinen GroÃ?eltern aufwuchs.

â Zum Beispiel der Satz: âBub, wenn Sie etwas tun, tun Sie es gut. â Und: âNichts kommt vom Nichts weg. â Für Michael Sagmeisters Vorstellungen dagegen haben die GroÃ?eltern wenig Verständnis Daß er als kleines Mädchen zum ersten Mal zum Biologen werden wollte â" â" âIch wollte schon immer in die Natur hinausâ", später dann Fussballspieler, die sie mit großer Vorsicht gegenüberstehen.

ist ein neugieriger, aber auch ruheloser Schüler â" âWenn ich nicht herausgefordert wurde, hatte ich keine Lust mehrâ. Sagmeister schießt seine Finger hoch. Dann holt er das Autoschlüssel, läuft, sucht das Spiel. âIch hatte das Teil in der Hand und wußte gleich, daß ich eine Gitarristin werden würde.

â Der roter Faden: Anscheinend geben Sie nicht einmal Musikinstrumente aus, geschweige denn für Unterricht. Der stolze Michael Sagmeister hingegen ist der stolze Eigentümer eines Bonanza-Fahrrades mit Bananen-Sattel, das seine Großeltern selbst verschont haben. â Das geht Stunden lang so. Später Michael Sagmeister sucht andere, die ihm ihr Werkzeug ausleihen.

Nach drei Jahren erhält er endlich seine erste eigene Konzertgitarre von seinem Großvater, für 200 DM. Ab und zu schlich er sich in ein Konzert und starrte Gitarrenspieler an, um ihre Kunststücke zu sehen. Während seine Freundinnen für, wie Suzi Quatro, âSweetâ und âSladeâ, er hört Jimi Hendrix, später dann experimenteller wie John Coltrane, Charlie Parker sowie John McLaughlin und seine Fusion-Band âMahavishnu Orchestraâ" â die ich so cool fandâ.

Er entdeckte das âGuitar Centerâ des Frankfurters Peter Coura gegenüber, den Frankfurt-MS. A Geschäft, die für ist seit Jahren seine zweite Wahlheimat. Dafür kann er üben öfter besuchen, âIch habe die besten Guitarren gespieltâ. â Endlich drückt legt er Michael Sagmeister Farb-Eimer und Bürste in die Hände und führt ihn in einen kleinen Raum hinter dem Verkaufsräumen.

Kura seinerseits erzählt sein Bekannter, der bekannte Gitarrist Volker Kriegel,, der viel zu dem fremden Mädchen gestorben ist: â Die neugierige Frau ist gekommen, kommt mit tatsächlich. Die erste und letzte Gitarrenlektion von Michael Sagmeister geht nur zwei Gehminuten, wie er es mit einem Lächeln im Gesicht tut: erzählt

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