Reverb

Hall

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mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | | | | > Quellcode bearbeiten]>

Unter dem umgangssprachlichen Begriff Widerhall versteht man die ständige Reflexion von Schallwelle (Schallreflexion) in einem abgeschlossenen Zimmer oder in einem natürlich beschränkten Umkreis im Gegensatz zu Echos. Auch beim aktiven Sonar spielen die Nachhallzeiten eine wichtige Rolle. 2. Schon 1925 verkleidet die BBC die Räume ihrer Lautsprecher mit schallabsorbierenden Stoffen.

Der von einer Schallquelle emittierte Ton wird je nach Beschaffenheit der Oberfläche von unterschiedlichen Oberflächen wiedergegeben. Die glatten, schallreflektierenden Oberflächen reflektieren den Klang wie ein Spiegelbild. Es ist umso gröber, jeder das gleiche Geräusch wiedergibt. Bei großen Räumlichkeiten ohne Absorptionsbereiche wie z. B. Kirche, Schwimmbad oder großen Grotten kann der Hall gut beobachtet werden, wenn keine weiteren Absorptionsmassnahmen ergriffen wurden.

Die Nachhallung erfolgt durch wiederholte Schallreflexe, die mit der Zeit verblassen. Der Zeitraum, in dem der Schallpegel nach einem schlagartigen Abschalten der Quelle um 60 dB sinkt, wird als Hallzeit T60 genannt. Ein Abfall von 60 dB bedeutet einen Abfall des Schalldruckes auf ein Promille des Ausgangswertes.

Das Sprachverstehen beeinträchtigt erheblich, wenn ein Zimmer zu viel Hall hat; je geringer die Hallzeit, umso besser. Das Nachhallen eines Sprachsignals wird durch Signalaufbereitung (die "Abschaffung") beseitigt. Andererseits ist für die Wiedergabe von Noten ein gewissermaßen wünschenswerter Hall, da die Noten in einem zu "trockenen" Zimmer nicht natürlich klingen und darüber hinaus Ungereimtheiten im Spielgeschehen zu gut ersichtlich sind.

Ist der Zuhörer in einem Zimmer in der Nähe der Klangquelle, herrscht der direkte Klang vor dem direkten Klang. Unter indirektem Ton versteht man Klang, der den Zuhörer nur über Reflektionen anspricht. Direkter Klang hingegen gelangt direkt zum Zuhörer, ohne Umweg über Spiegelungen. Der Hall ist also ein Teil des mittelbaren Schalls.

Weil der direkte Ton mit zunehmendem Abstandsmaß von der Quelle abnimmt (ca. 6 dB bei verdoppeltem Abstand), während der Diffusschall (die Reflexionssumme ) im ganzen Zimmer annähernd gleichbleibend ist, kann ein Abstandsmaß von der Quelle angegeben werden, bei dem beide Komponenten gleich groß sind. Effektapparate, die einen "künstlichen" Hall verursachen, können zwei Funktionen erfüllen:

Schaffung eines natürlich wirkenden Raumeffektes, Schaffung eines artifiziellen Halleffektes, der in der freien Wildbahn nicht vorhanden ist. Wenn ein künstlicher Raumeffekt entsteht, wird ein Ton so geändert, dass der Hörer das Gefühl hat, dass das Bild in einer gewissen räumlichen Umgebung (Ambiente) und nicht in einem Trockenstudio erzeugt wurde. Dies ist der Zeitabstand zwischen direktem Schall und der ersten Reflektion, der als Anfangszeitabstand oder ITDG = Anfangszeitverzögerung oder ITDG = Anfangszeitverzögerung bezeichne.

Damit kann die Lage einer Klangquelle im Zimmer simuliert werden. Wenn aus kunst- oder geschmacklichen Erwägungen ein besonderes Zeichen gesetzt werden soll, wird der künstliche Halleffekt gewählt. Zur Betonung des Signals wird dem Signalton ein Effect hinzugefügt, der nicht dem Naturhall des Signals z. B. bei einer Singstimme entsprechen würde.

Die Wirkung eines inversen Nachhalles wird weniger häufig genutzt. So ist die Vokalstimme bereits vor ihrem tatsächlichen Gebrauch als Hall zu vernehmen. Weil dieser Einfluss nicht dem Naturhall entsprechen kann, sind die Anwendungsmöglichkeiten relativ klein. Typisch ist beispielsweise die von Led Zeppelin stammende Ganzlotta Love, bei der im erweiterten Outro die Stimmen von Robert Plant durch den inversen Hall schon vor dem tatsächlichen Gebrauch zu vernehmen sind, der vom Tonstudio zum Teil als Aufzeichnungsfehler eingestuft wurde.

Damit im Aufnahmestudio Mischungen entstehen, die in jedem Zimmer gleich gut klingend sind, muss der Hörraum selbst so wenig wie möglich zum Klang beizutragen haben. Hochsprung Der schallgedämpfte Saal wird heute nur noch für Hörspiele genutzt. High Jump ? The Times, The Times, 29. May 1928, S. 19. High Jump BBC Research & Development Bericht May 1955. Digitalisat at archive.org.

Fachbuch der Bauphysik: Schall - Hitze - Feuchtigkeit - Feuer - Raumklima.

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