Akustik Gitarre Abmischen

Westerngitarre Mischen

Ein fetter Sound beim Mischen von Gitarren? Schon seit einigen Tagen ist mein neues Equipment da und ich nehme meine Akustikgitarre auf. Editieren von elektrischen und akustischen Gitarrenspuren mit dem Entzerrer

Wenn Sie E-Gitarren und Akustikgitarren in einem Lied verwenden, werden Sie beim Mixen beinahe immer einen Entzerrer verwenden, um gewisse Töne zu verstärken oder zu reduzieren. Lieder aus verschiedenen Musikrichtungen, die akustische oder elektrische Gitarren beinhalten, d.h. aus den Bereichen Blue, Rocks, Funk, Soul, Metal, Pop, Jazzmusik und vielem mehr, sind bekanntermaßen sehr verschieden, ebenso wie die von Gitarren.

Du hörst leise, laut, schnell oder schrill klingende Instrumente, die mal gerupft, mal gepflückt, mal geklopft, mal gestrichen, mal mißhandelt werden. Das Prinzip sollte auch beim Mixen von Guitarren gelten: Zuerst anhören, dann auswerten. Aber für alle, die selbst eine akustische oder elektrische Gitarre aufzeichnen, ist dieser Tip der bedeutendste des ganzen Artikels:

Nehmen Sie die Gitarre so auf, wie Sie sie im Mischpult aufnehmen möchten. Selbst wenn wir uns an dieser Stelle nicht mit der Aufzeichnung von akustischen und elektrischen Gitarren beschäftigen wollen, ist es mir ein Anliegen, mich an diesen Aspekt zu erinnern: Der Ton wird vor dem Mikrophon erzeugt. Welche Faktoren beeinflussen den Ton? Im Englischen werden sie " equalizers " genannt, weil sie eigentlich dazu gedacht waren, einen "verzerrten" (hier: "Frequenzgang verändert") Ton wiederherzustellen.

Dies bedeutet nicht, dass die Verwendung eines EQ an sich eine schlechte Sache wäre. Der Tiefpassfilter wird oft bei allen Geräten eingesetzt, die nicht als Basstrommel oder Basstrommel bezeichnet werden. Beispielsweise unerwünschter Körperschall, daher werden Tiefpassfilter auch Körperschallfilter genannt. Aber auch hier gilt: Nicht im Prinzip einschalten, sondern erst einmal zuhören.

Das kommt immer auf den Verwendungszweck der Gitarre an. Ein zu hoch eingestellter Low-Cut-Filter kann bei einem Singer/Songwriter-Stück, exklusiv mit Akustikgitarre und Vocals, viel Füllung und Warmherzigkeit mitnehmen. Zum Beispiel, wenn Sie ein EQ-Plugin verwenden und die Cutoff-Frequenz Ihres Tieftons beliebig anpassen können, dann starten Sie mit der niedrigsten und fahren Sie langsamer aufwärts.

Nun sollte das Signal nur noch auf ungewollte Bässe wirken, der Gitarre aber kein weiteres nützliches Signal entziehen. Im Gesamtkontext hört es sich teilweise gut an, wenn die Eckfrequenz noch mehr ist. Selbst wenn die Gitarre beim Solospiel zu schlank ist. Bei einer Gitarre vibriert die niedrige E-Saite mit einer Resonanzfrequenz von ca. 82 Hertz.

Zwischen 200 und 400 Hertz besteht oft Aktionsbedarf bei der Gitarre. Oft kommen bei Fehlaufnahmen in diesem Gebiet unattraktive Eigenfrequenzen vor, die das Signal der Gitarre "rauschen" lassen. Die Resonanz kommt meist aus dem Aufnahmeraum, teilweise auch vom Original. Ein schmalbandiger Abbau (mit einem hohen Q-Faktor) der beeinflussten Eigenfrequenz bewirkt oft einiges.

Nun können Sie den belichteten Raum so weit senken, bis er gleichmäßiger erklingt. Dieses Verfahren ist immer dann am besten, wenn die Eigenfrequenz ständig hörbar ist. Neben den üblichen Funktionalitäten eines Equalizers verfügt ein Dynamic EQ über einen stufenlos regelbaren Betriebspunkt (Threshold) und ein Verhältnis, das die Höhe der Verstärkung oder Reduzierung bei Überschreitung des Betriebspunktes vorgibt.

D. h.: Überschreitet die Eigenfrequenz den vorgegebenen Betriebspunkt, funktioniert der Equalizer - an anderen Punkten tut er nichts. Andernfalls können Sie auch den tieferen Mitteltonbereich erhöhen, wenn Sie der Gitarre mehr "Wärme" geben wollen. Sie können sie auch etwas senken, um z.B. die Gitarre schmaler zu machen und mehr Raum für Stimmen zu haben.

Ein schmalbandiger Abbau der beeinflussten Eigenfrequenz bewirkt teilweise einiges. Nasen- und Hohlklang des Gitarrensignals? Wenn eine Gitarre zu " hohl " ist, kann man im Umkreis von 500 bis 1,5 Kilohertz versuchen zu sehen, ob eine kleine Erhöhung der Gitarre hilft, mehr Inhalt zu bekommen. Wenn es mehr "hölzern" oder gar "nasal" klang, könnte es dieser Frequenzumfang sein, den Sie etwas reduzieren sollten.

Der Grundtonumfang einer Gitarre liegt übrigens meist im Bereich um 1,3 Kilohertz mit dem dreizeiligen D - das ist natürlich von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Nichtsdestotrotz ist dies noch lange nicht vorbei, denn der Sound einer Gitarre setzt sich nicht aus puren Basisfrequenzen zusammen, sondern ist sehr vielschichtig und setzt sich aus vielen Ober- und Klangkomponenten zusammen.

Das ist der zu bearbeitende Raum für nasalen oder hohlen Klang. Die Gitarre hört sich kreischend oder humpelnd an? Betrachten wir den Frequenzbereich zwischen 2 und 4 Kilohertz. Falls es zu "schrill" oder "scharf" ist, können Sie hier ein wenig die Gitarre abrüsten. Sie wollen, dass Ihre Gitarre noch mehr durch den ganzen Song beißt, weil sie immer noch zu schwach ist?

Ein weiterer kleiner Extra-Tipp für alle, die mehr Präsenz durch das Gitarren-Signal erreichen wollen: Verdichter kolorieren auch den Ton und die Obertonstrukturen auf verschiedene Arten. Wer mehr über das Gitarrenspiel erfahren möchte, kann sich den Frequenzbereich zwischen 4 und 8 Kilohertz genauer ansehen. Versuchen Sie in den oberen Frequenzen mehr Breitbandanstiege oder -abnahmen (kleinerer Q-Faktor), da dies selbstverständlicher ist.

Es gibt zwischen 4 und 8 Kilohertz wesentliche Klanganteile des Gitarrensignales. Besonders Akustik-Gitarren können hier nobler und feiner aussehen, besonders bei kleinen Besetzungen oder Solo-Auftritten. Ein leichter Hochregalschub sorgt für mehr Leuchtkraft und "HiFi-Sound". E-Gitarren, besonders die verzerrteren, haben in diesem Gebiet meist nicht viel zu bieten. Für die meisten Gitarristen ist das ein Problem.

Mit dem High-Shelf können Sie "Shimmer and Shine" der Gitarre steuern.

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