Gitarrenmusik mit Gesang

Guitarrenmusik mit Gesang

Guitarrenmusik für Sologitarre von Joachim Storl. Werden diese unplugged Konzerte wirklich ohne andere Instrumente und ohne Gesang gespielt? Kühle Gitarrenmusik mit schönem Gesang. Eine Sonderpremiere im Rahmen der "Tage der Neuen Gitarrenmusik Trossingen" fand im Juni statt: Guitarrenmusik, Gesang und ein Tanz um das Feuer.

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Ezgican - Gesang und Guitarre, Gesang, Musik aus aller Herren Länder. Wieviel er für den Stadtamman-Job bezahlen würde, erläutert Richard Fischer, Barbara Horlacher ihr Wahl-Plakat und Titus Meier über die Zukunftschancen. Martini-Treff: Ringender König Matthias Glarner über die bedeutende Förderung seiner Familie, über seine Wurzeln als Ringer und über seinen Gondelunfall.

Martini-Treff: Stars Sebastian Bohrer über sein neuestes Musikinstrument und was das mit einem freistehenden Haus zu tun hat.

Hallo, ich bearbeite einen Spielfilm und suche nach leiser, rührender Hintergrundmusik ohne zu singen. Bevorzugt für Gitarren. Wie zu Beginn von India Aries kurzes Lied "Growth". Dieser Gitarrenpart gefällt mir, so einfach und doch bewegt er mich ganz und gar - unglücklicherweise etwas kurz, dann beginnt der Gesang.

Henzes und die Guitarre

Selbst hatte ich mir nach der Üppigkeit der'König-Hirsch-Musik' einen sporadisch angelegten Kreislauf von strikt festgelegten Serienkompositionen zur Praxis und Kontemplation verschrieben, die'Drei Symphonischen Etüden' (und übrigens eine Gitarrenmusik für Ernst Schnabels Hörspiel'Der sechste Gesang') gemacht. "1 "1 Das zufällig angefügte Postscript ließ mich staunen - eine Hörspiel-Musik für Gittarist?

Die Autobiographie "Reiselieder mit Böhmischen Quinten" as preparation for my course "Neue Music für Gitarre". Noch besser wurde es aber kurz darauf, als er über die "Tentos" aus "Kammermusik 1958" schrieb - seine ältesten Gitarrensolos nach gängiger Meinung: "Letztere stammen tatsächlich aus der bereits genannten Hörspielweise zu Ernst Schnabels ?Sechstem Gesang? (aus) und wurden schon zum Teil in ?Maratona? eingesetzt.

Im Jahr 1951 machte der kleine Heinrich seine ersten Erfahrungen mit Italien - mit weit reichenden Folgen: 1953 zog er schließlich aus Deutschland aus. Seine neue Heimat fand er auf der Golfinsel Ischia, wo er sich und seine Werke bis in den Herbst 1955 hinein redefinieren und "König Hirsch" singen konnte.

Nach dem " König Hirsch " auch ein Hörspiel für Gittarren? Die Paul Sacher Stiftung in Basel, der ich alle seine Unterlagen zur Verfügung gestellt hatte, hat mir bestätigt, dass ein Musikmanuskript für "Der sechste Gesang" zur Verfügung steht.

Ein wenig enttaeuschend, aber trotzdem: eigentlich Gitarrenmusik! Weil die Kopie als verloren anzusehen war, wollte ich zumindest die Noten anhören. So führt der Weg weiter zum SWR Baden-Baden, wo die dreigeteilte Radioproduktion von 1955 aufbewahrt wird. Da erfuhr ich die folgende Enttäuschung: Im ersten Teil nach der Ankündigung ein schlechtes Gitarrenlooping, dann nur Texte, 90 min ohne Noten, am Ende ein kurzes Replay.

Teil nach dem Gitarren-Intro im Laufe von 60 min mindestens drei Musikminiaturen; und als Abschluss etwas wirklich Bekanntem, eine Kurzversion des dritten "Tento". Er hatte Schnabel 1951 kennen gelernt, als er gerade künstlerischer Leiter des NWDR wurde. Von der Last seiner Regie frei, verbrachte der Autor seit Jänner 1955 den ganzen Tag mit seinem Kumpel auf Ischia und schrieb dort seinen eigenen Romang.

Der sechste Gesang" ist fertig, Henry L. Henzes Handschrift wird gelesen und gleich eine Botschaft geschrieben: An dieser Stelle hat er keine Ahnung, dass er drei Monaten später die Komposition übernehmen wird. Doch die Diskussionen darüber sind nicht mehr weit fortgeschritten, denn erst Ende des Oktobers, nach seiner Abfahrt, erklärt er sein mittlerweile ausgereiftes Konzept: "Der sechste Song" ist kein Hörstück, sondern ein erster Anlauf eines Roman für Funk", so der Autor im Vorfeld des Manuskripts.

Die Gitarrenmusik hat keine andere Intention, als Satzzeichen zwischen die verschiedenen Kapiteln zu stellen. Wie Sie lesen, sollte die Melodie in Italien mitgeschnitten werden. Ingeborg Bachmann berichtete am 11. März 1955 über eine Erfahrung, die ihn aufwühlte: "Vor drei Monaten lernte ich den wahren Neapolitaner kennen, der realer ist, als ich mir je vorstellen konnte, wie kann ich Ihnen das erzählen?

Ich habe so etwas noch nie erlebt. Und es war Schicksal, dass er ein außergewöhnliches musikalisches Talent hatte, das ist mehr als das, die Kunst enthüllt sich in ihm, als wäre er ein Teil davon. "6 "6 Der "Prinz" ist der damals noch 18jährige Neapolitaner Fausto Cigliano, der sich selbst auf der Konzertgitarre begleitete, wurde in den 50er Jahren bekannt und geniesst bis heute in Italien einen gewissen Bekanntheitsgrad.

Henzes Suche nach der Nachbarschaft seines Orfeuers und zumindest künstlerische Verbindung. Es entsteht die Überlegung, die Komposition der Komposition für das "Sechste Lied" für Cigliano zu übernehmen und von ihm aufnehmen zu lassen. In der Folgezeit wird die Komposition für das "Sechste Lied" übernommen. Er schrieb auch einen Aufsatz für die SDR: "Die Kanzonen von Neapelischen Volkssängern Fausto Cigliano in einem Beitrag des dt. Dichters Hans Werner Henze" - eine Gelegenheit, gemeinsam nach Stuttgart zu reisen, und zwar für die Hälfte des Monats November.

Nachdem SWF-Hörspielregisseur Gert Westphal vom SDR-Hörspielchef Alfred Andersch erfahren hat, dass er und sein italienischer Musikant bei den Texteinspielungen für die "Sechste Stimme" in Stuttgart sein werden, bittet er beide nach Baden-Baden, die Hörspiel-Musik in seinem eigenen Tonstudio anstelle von Neapel aufnehmen zu lassen. 2. Ein Gitarrist, der erst im Frühling mit der Premiere von Boulez' "Le marteau sans maître" auf sich aufmerksam wurde.

Anton Stingl nahm am 12. November 1955 in Baden-Baden Henze's erstes Gitarrensolo auf. Vor der Entscheidung, entweder Texte oder Lieder zu geopfern, hat sich wahrscheinlich für letztere entschieden. Ich hatte die Vorstellung, Stingl's Kind zu befragen, ob in seinem Anwesen vielleicht Notizen der "Sixth Vocals" vorhanden sind.

Und: Nach der Aufnahme hatte Henzes Schrift dem Guitarristen seine Hand gegeben! - Kurz darauf hatte ich ein Exemplar in der Hand: "musiche per chitarra / compagnando il SESTO CANTO di Ernesto Schnabel". Unter ihnen sind die "Tentos", deren Weg vom "Sechsten Lied" über die "Fünf neapolitanische Lieder" und "Maratona" bis zur "Kammermusik 1958" nun beschritten werden kann.

Henze's Bemühen, in "König Hirsch" etwas in der Form einer neapolitanischen Canzone zu komponieren, "die weder artifiziell noch künstlerisch klingen, [....] nur von wenigen gerupften Gitarrenklängen flankiert, die kaum den Leersaitenbereich überschreiten sollen", 7 ist auch in diesen ersten Gitarrensolos allgegenwärtig, immer wieder taucht der Saitenakkord neben kantabilen Zügen auf.

Ob und wie Henzes Gitarrendebüt wirklich funktioniert und sich im ursprünglichen Zusammenhang abspielt, konnte nur durch eine neue Umsetzung des Hörspieles beantwortet werden. In einer halbstündigen Vorlesung stellten 16 Schauspieler unter der Leitung von Elisabeth Gutjahr die über 5-stündige Radio-Version von Odyssee von Schnabel bei den so genannten Odyssee im Rahmen der Odyssee vor.

Der Gegenstand meiner anfänglichen geschichtlichen Neugierde nahm eine klangvolle Form an und erwies sich am Ende als realisierbar. Auch wenn die spärlichen Gitarrenteile nur als schwarzer Bildschirm zwischen oft weiträumig angelegten Schauplätzen fungieren, so ist es ihm doch gelungen, mit seinen "Interpunktionalitäten" eine sinnvolle, ausdrucksstarke Ebene im Werk zu errichten. Als Bühnenkomponist beweist er auch seine Fähigkeiten in seinen Hörspiel-Miniaturen.

Noten: 1 Hans Werner Henze: Reisesongs mit tschechischen Fünfter. Ernst Schnabel: Das sechste Lied. 1955, Maschinenschrift, Archivkopie des SWR. Ingeborg Bachmann, Hans Werner Henze; Hans Höller (Hrsg.): Freundschaftsbriefe. Muenchen 2004, S. 52-53. 7 Hans Werner Henze: Ueber'Re Cervo' ('Koenig Hirsch'). In Hans Werner Henze: Kunst, Kultur und Gesellschaft.

1955-1984 München 1984, S. 35-36 Autorin und Herausgeberin dankt Corinna Schnabel, Bettina Rogosky, dem DlA Marbach, dem SWR und der Hans Werner Henze Foundation für die Druckgenehmigung aus der Schriftkorrespondenz Schnabel-Henze.

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