Taylor 12 Saitig

12 Saiten Taylor

Bei Taylor finden Sie eine große Auswahl an 12-saitigen Modellen aus fast jeder Serie. Nun Taylor 12-saitige Akustik- und Elektroakustikgitarren inklusive der 150e. Die beiden Taylor 12-Saiter sind auch heute noch mit ihm auf der Bühne.

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Der 12-saitige Charakter von Neill Young

Die " Orangenzeit " von Neill Young, in der er ausschliesslich seine im Sept. 1963 erworbenen Gretsche "Chet Atkins" spielten, fand im Winter 1965 in Toronto ein Ende. Im Jahr 1965 war er nach Toronto gereist, seinem Geburtsort und Zuhause seines Bruders Scot. Als neue Bandmitglieder sie ersetzten, vergeblich bemühten sich die beiden, die Toronto-Musikszene zu besetzen, die damals noch strikt in Rock aufteilte.

Der Versuch von Gangager Martin Onrot, die zwischenzeitlich in " Four To Go " umbenannte Gruppe zum Auftritt zu bringen, war umsonst, aber ziemlich ungeeignet. Folkloristische Songwriter wie Phil Ochs und Gordon Lightfoot, die Neil Young damals verehrte, musizierten alle auf akkustischen Instrumenten. In der Folgezeit wurden sie von den meisten Musikern gespielt. Bob Dylan, der 1965 beim Newport Festival zum ersten Mal Elektrik betrieb, wurde von Neil Young auch für sein akustisches Spiel begeistert, oder auf einer der gängigen 6-saitigen E-Gitarren?

Gab es insgesamt sogar 18 Streicher, die unter Young's Plectrum für den Rest der Zeit in Kanada und bis zum Umzug nach Kalifornien im MÃ??rz 1966 klingen sollten? Die damals in finanziellen Schwierigkeiten befindliche Firma benötigte das Kapital - zum einen zur Rückzahlung eines von seinem Väterchen garantierten 400-Dollar-Darlehens. Andererseits, um trotz mangelndem Erfolg zu bestehen und in eine neue Guitarre einsteigen zu können.

Deshalb war Neil Young damals auch schon fünfzehn Tage lang als Lagerist in einer Buchhandlung tätig. Kenn Koblun, Neil Youngs getreuer Bassspieler der frühen Jahre, denkt in Jimmy McDonoughs Werk "Shakey" daran, dass er ihn anfangs Nov. auf dem unverstärkten Gretsch 6120 bei einem "Hootnanny"-Abend in Berni Fiedlers "Riverboat Coffee House" sah.

Nach dem Zerfall von Neill Youngs Gruppe "Four To Go" arbeitete er dort als Lichttechniker. Es ist jedoch nicht klar, wo gerade der Verkauf oder die Übertragung seines Gretschs durch die Firma stattfand - und welche Guitarre er in ihrer Position gekauft hat. Dazu macht die Firma selbst gegensätzliche Aussagen. Er wird in Einarsons Werk "Don't Be Denied" mit der Behauptung erwähnt, dass er den Bretsch für den Kauf einer akustischen 12-saitigen Guitarre gekauft hat.

Später fügte "Shakey" in Jimmy McDonoughs Biographie hinzu, dass er " eine Reihe von Auftritten ganz allein mit dieser Guitarre " hatte. Der 12-saitige gab mir die Chance, das zu tun. "ein Schulfreund und Begleiter aus der Zeit Torontos, bevor er nach Vinnipeg zog, erinnert sich an diese 12-saitige Guitarre in "Shakey", die er als Gebenson mit einem DeArmond Pickup bezeichnete.

Aus Furcht vor Feedback füllte Neil Young sie mit Zeitungen. Mit Neil Young und seiner 12-saitigen akustischen Gitarre nahm die Gruppe im Januar 1966 auf Detroit ein eigenes Werk auf, das jedoch nach der Festnahme ihres Vaters Ricky James nicht mehr erschien. "Der Schlagzeuger Rickman Mason erzählt laut Nick Warburton, dem Verfasser der "Rock'N Roll Case Study on the Mynah Birds", wie Neil Young bei der ersten Live-Aufführung der Gruppe ein Soli mit dem 12-Saiter ohne Verstärker gespielt hat, weil er das Verstärkerkabel beim Spaziergang auf der BÃ?

Das hat auch Napoleon Young selbst mehrmals erzählt. Später bekam er von John Craig Eaton, dem reichhaltigen Geldgeber der Gruppe und Angehörigen der kalifornischen Kaufhausdynastie Eaton, eine 6-saitige Rickenbacker-E-Gitarre. Das Vorhandensein der gibson 12 Zeichenkette ist daher aufgrund der günstigen Ausgangssituation unbestritten. Dennoch schien es, dass Nil Young diese Guitarre nicht in dem Geschäft gekauft hat, in dem er seinen Greif verkauft hat.

Pater Kentenich Junge schrieb in "Neil and Me", dass es ein Guitarrenladen in der Yonge Street sei. Die Neil Youngs bewunderten David Rae und seinen Fingerpicking-Stil. Mit der 12-string gibson aus dieser Zeit gibt es keine Bilder. Neil Youngs Wunsch nach einer voreiligen Reise von Toronto nach Kalifornien im MÃ??rz 1966.

Die in Kalifornien geborene 12-saitige Gibson-Gitarre wurde nicht mehr verwendet. Aber sie ist auf einem Bild zu erkennen, das der Fotograf Jini Dellaccio 1967 während einer Fototermin mit Neil Young aufgenommen hat. In Toronto war es exakt die Guitarre, die David Rea noch hatte, bevor er zu einem Martin wechselte.

John Einsarson, Schriftsteller von "Don't Be Denied" und ein Band über die Geschichte von "Buffallo Springfield", berichtet in einem Internet-Forum, dass er mit der Gebrüder Gibson von Toronto nach Kalifornien gefahren sei. Eine Bandnutzung der 12-saitigen Gebson in Kalifornien bei "Buffalo Springfield" wäre vielleicht nicht möglich gewesen, weil die Band sehr frühzeitig wieder auf Leadgitarre umgestellt hat.

Darüber hinaus wurde der 12-saitige Teil von "Buffalo Springfield" bereits von Richard Fellay und seiner 12-saitigen Gibson ES-335-12 bespannt. Ein zweiter 12-Saiter - ebenfalls akustikal - hätte wenig sinnvoll gewesen. Anschließend hat David Crosby bei CSN&Y eine 12-saitige Guitarre gespielt. Alle guten Argumente, warum die kleine Gebenson B-25-12 nach der knappen Folklorezeit in Toronto später unvorsichtig in der Kurve staubig wurde.

Die Aufnahme von Jini Dellaccio stellt eine Gebson B-25-12 in Sunburst-Ausführung mit Trapezsaitenhalter dar. Seit 1962 hatte Gebenson diese Guitarre in seinem Angebot. Sie ist die kleine Schwesterschaft der "B-45-12", hatte aber einen schmaleren Körper. Der B-25-12 wurde in den Farbvarianten "Cherry Sunburst" und "Nature" verkauft. Die B-25-12 von Neu Young war daher ein Vorbild in der "Kirschsonne" und kann aufgrund der weiten "Bauchtrage" mit höhenverstellbarem Brückenhalter und trapezförmigem Halter auf die Zeit um 1964/65 zurückgeführt werden.

Wenig später wechselte Gibson auf die breitere "Bauchbrücke" mit Stiften als Nachfolger. Dies unterschied Gibson von anderen Anbietern, bei denen der engere Teil der Brücke nach unten gerichtet war ("Bauch nach unten"). Gibson veränderte Ende 1964 daher das Design: Die weite "Bauchbrücke" wurde noch verwendet, aber die Schnüre wurden nicht mehr von Stiften in der Brücke, sondern von einem Trapezsaitenhalter festgehalten.

Im Jahr 1977 wurde die Modellreihe B von Gebr. Gibson abgekündigt. gabson die breite "Bauchbrücke" ohne Saitennägel, aber wieder den Trapezsaitenhalter. Vielleicht war es der üble Sound dieses ungewöhnlichen Übergangsmodels, der David Rae dazu brachte, diese Guitarre an seinen Freund Neil Young zu übergeben. Mit Gordon Lightfoot, der ein großer Fan der Gebenson B-45-12 mit "Belly Up Bridge ohne Trapezhalter" war, hat David Rae gitarrenmäßig gespielt, was sehr gut ausging.

So wird David Rae den großen Soundunterschied zu seiner Großraummaschine B-25-12 gut gekannt haben. Tatsächlich wäre jetzt alles klar, aber Neill Young selbst sorgte für einige Unklarheiten mit weiteren Gesprächen darüber, welche Akustikgitarre er anstelle der orangenen Grütsch gekauft hatte. Im Jahr 2005 teilte der Journalist Richard Bienstock in einem in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Gitarrenwelt-Akustik veröffentlichten Gespräch mit, dass er eine Martin D-18 als Nachfolger für die Maschine gekauft habe.

Er hatte sich nur die 12-saitige Gibsonsaite von David Rae geliehen. Auch eine Martin D-18 wurde von Frau Smith ins Rennen geschickt. Zusammen mit seinem Kindheitsfreund Neil Young hatte er im Dezember 1965 auf dem Speicher seines elterlichen Hauses in der Golfdale Road 46 in Toronto noch einige Lieder auf Band eingespielt.

Die Neil Young mit dem ungeschliffenen "Gretsch 6120" und COMRIRE Smith mit seiner höfner-gitarren. Der Martin D-18, das Einsteigermodell in Martins Dreadnought-Serie, war damals in der Folkszene sehr beliebt und wurde von vielen namhaften Künstlern bespielt. Mit ihrem Mahagonikorpus, der einfachen Braun- oder Schwarzbindung und dem Palisandergriffbrett war die Guitarre einfacher und damit viel günstiger als die raffinierteren Vorbilder.

Martin rüstete sie mit Palisanderkörper, Ebenholzgriffbrett, Mehrfachbindung und Perlmuttintarsien aus. Auch die einfache D-18 wurde von Martin seit 1931 nahezu unveränderlich im Angebot geführt, was eine große Zahl von erschwinglichen Gebrauchtmaschinen ermöglichte. So war die Martin D-18 das, was die damalige Schutzvorrichtung für E-Gitarren war: ein weit verbreitetes "Arbeitstier" - einfach, massiv, solid, unauffällig.

Die neue D-18 im Jahr 1965 kostete etwa 230 Euro, benutzte Proben waren sicherlich schon für die halbe Miete erhältlich. zum Vergleich: Der " Gretsch 6120 " von der Firma Greil Young war damals mehr als doppelt so hoch, als er ihn in Toronto mit einem neuen Preis von 480 Euro veräußerte. In Toronto blieb offen, ob er bereits im Frühjahr 1965 als Nachfolger der "Gretsch 6120" in Toronto eine Martin D-18 spielte.

Mit Ausnahme des von Young selbst genannten Interviews wird eine Martin D-18 von keinem anderen zeitgenössischen Zeugnis Erwähnung finden, während die Gibson 12-Saite von vielen Zeuginnen und Zeuginnen bekräftigt wird. Ähnlich wie bei der 12-saitigen Martin D-18 gibt es keine Aufnahmen von der Martin D-18 während der Zeit von Neill Young in Toronto. Obwohl die frühen Jahre von Neill Youngs musikalischer Karriere in West und West und West bewahrt wurden und die ersten Jahre in Kalifornien bereits ausführlich von Profifotografen fotografiert wurden, kann man zum einen Bilder aus den neun Lebensmonaten in Toronto zählen.

Anscheinend drückt sich das Versagen von Nil Young in seiner Heimatstadt auch im Mangel an Images aus. Für ihre Entstehung in Toronto: Angenommen, er hat im Frühling 1966 den "Gretsch 6120" von Steve Gillette zum Spiel in Bruffalo Springer gekauft, stellt sich immer wieder die berechtigte Sorge, woher die Martin D-18 kommt, mit der er auf den damaligen Fotografien zu erkennen ist.

Denkbar: Er hätte es mit dem Bestattungswagen "Mort II" sowie der Gebr. Gibson 12-saitig, die 1967 auf Jini Dellaccios Photo zu sehen auftauchen. In Toronto hatten die beiden Musiker die gesamte Ausrüstung der "Mynah Birds" im MÃ??rz 1966 in Geldmittel umgewandelt, um die Reise nach Kalifornien zu bezahlen.

Allerdings waren es wohl nur die eigenen Geräte und Endstufen, die ihr damaliger Förderer John Craig Eaton aus dem Warenhaus der Familie Eaton zur Verfuegung stellte - und die er Neil Youngs Jahre spaeter zahlen hatte. Allerdings behielten Young und Palmers wohl ihre eigenen Geräte - darunter die Martin und die Gebenson -, denn die Kofferliste der Reise von Toronto über Albucquerce nach Los Angeles enthielt mehrere Geräte und Endstufen nach den Vorbildern " Shaky " und " Don't Be Denied " - auch wenn nicht eindeutig ist, welchem der sechs Passagiere sie zugewiesen waren.

Auch ist es einfach unvorstellbar, dass der reinrassige Musiker Napoleon Young ohne ein einzelnes Gerät wirklich in die USA gereist wäre. So sollte es fast gesichert sein, dass eine oder sogar zwei Guitarren von Toronto nach Kalifornien die Band mitnahmen. Schließlich gibt es zumindest zwei eingespielte Sitzungen, die er mit einem der Akustikinstrumente gespielt haben muss, die er nach dem Kauf seines Elektro-Gretschs hätte besetzen können.

Auf der einen Seite sind da die Tapes der Demo' s, die Neill Young im Nov. 1965 in den Studio's der New Yorker Schallplattenfirma ELEKTRA aufgenommen hat. Andererseits ist sie als Gitarristin auf den Tonträgern MOTOWN von den "Mynah Birds" im Fabrikgebäude 1966 in Detroit zu erleben. Die beiden Aufnahmesessions sind als Bootlegs verfügbar, sowie einige sind im neutralen Young Archives #1 beschrieben, so dass es schwierig ist, den Klang eines 12-saitigen Instruments zu identifizieren.

Obwohl die Gebson B-25-12 mit ihrem kleinen Körper und Trapezsaitenhalter in punkto Lautstärke und Sustain wohl keine Wundertreppe war, hätte sich der für eine 12-saitige Guitarre charakteristische chorartige Klang bei Verwendung einer solchen Guitarre deutlich mehr abheben müssen. Die nervösen Stimmen von Neil Young, die auf den Demo-Bändern zu Anfang einiger Werke zu sehen sind, deuten nicht auf eine 12-saitige Guitarre mit ihren hochoktaven Saiten als Verdopplung der Basssaiten hin.

Wie Neil Young selbst mitteilte, wurde er damals nur in einen Abstellraum mit Archivkassetten gebracht, wo er sich mit einem Amplifier und einem Rekorder aufzeichnen musste. Es gibt also viel, was darauf hindeutet, dass die Aufzeichnungen entweder mit der bedrohlichen Martin D-18 oder gar mit der Grêtsch gemacht wurden, die dann irgendwo in der Zeit um diese Aufzeichnungen in einem Geschäft in Toronto untergegangen sind.... Die "Mynah Birds" hingegen weisen stark auf den Einsatz der 12-saitigen Gibson hin.

Erstens, der Schlagzeuger Rickman Mason erzählt, dass die Aufnahmen von Nil Young hauptsächlich mit dem akustischen 12-saitigen Gibson zubereitet wurden. Andererseits wirken die wenigen Orte, an denen der Gitarrist der Band zu hören ist, eher wie 12-saitig als die ELEKTRA-Demos. Mit Blick auf die 12-saitige Guitarre waren daher sowohl die " Mynah Birds " als auch Nil Young nahezu im Musikstrom ihrer Zeit.

Vieles deutet also darauf hin, dass er nach dem Umstieg von seinem Elektro " Grütsch 6120 " aus den Tagen der " Knappen " auf eine akustische, volkstümlichere und typischer gewordene Konzertgitarre mit 18 Streichern aufwarten konnte: Namentlich eine Martin D-18, die im Oktober anstelle der Grütsch gekauft wurde UND eine vom Volksgitarristen David Rae geliehene Gebenson B-25-12, die wahrscheinlich beide Musikinstrumente während seiner Zeit als Folksolist und als Teil der " Mynah Birds " verwendete.

"Oui, ich habe noch alle Gitarren, die ich gespielt habe, außer derjenigen, die ich mit Stills für etwas anderes eingetauscht habe", erzählt Neil Young im MÃ??rz 1992 in einem VorstellungsgesprÃ? mit Joas Barrecht im "Guitar Player Magazine". Dieses Statement deutet auch darauf hin, dass er seine oder zwei Gitarren von Toronto nach L.A. mitgenommen hat.

Aber das Statement beweist auch, dass David Rea seine Gebenson B-25-12 wahrscheinlich nie wieder gesehen hat. Die 12-saitige Gibson verschwindet danach im Sinken, die Martin DS-18 hat anscheinend noch länger Zeit gebraucht. Mit einer D-18 auf "Buffalo Springfield" ist Neil Young zu erleben und zu vernehmen und mit einer Martin D-18 die auf Schallplatte dokumentierten Auftritte " Live at the Canterbury House 1968 " und " Live at the Riverboat 1969 " zu spielen.

Die Martin D-45, die mit Perlmutt verziert ist, ist ebenfalls eine davon. Stephen Stills hatte dies 1969 an alle vier Mitglieder der Gruppe weitergegeben und Neil Young hatte zu Beginn des Jahres 1970 sein neues Werk "Harvest" damit eingespielt. Nach Angaben des Gitarrengurus Larry Cragg, der 1973 zu Neil Young kam, sind mehrere Vorkriegs-D-18s heute im Bestand des Instruments enthalten.

Ein weiterer Martin D-18 soll auch Napoleon Young aus dem Amt seines Geschäftsführers Elliot Roberts. entführt haben. Er sagt, dass Nil Young ihm eine Martin D-18 als Dankeschön für seinen Beitrag zu den Plattenaufnahmen des Albums " " " gegeben hat. Der Gitarrist ist seiner Meinung nach auch auf der Innenseite von Nil Youngs LP zu sehen und hat damit 2008 sein akustikorientiertes Nil Young Tribute Album "The Loner - The Loner - Natils sings Neil" eingespielt.

Martin D-18 ist auch auf seinem Umschlag zu sehen. Aber es ist schwer zu glauben, dass Napoleon Young Nils Longrens ein kostbares Martin-Vorkriegsmodell verraten hat - sein Beitrag zum neuen Werk war nicht so bedeutsam. Ein solches Vorbild wäre die Martin D-18 aus Toronto, die der 1965 in finanziellen Schwierigkeiten befindliche Nil Young für seinen gestaffelten Grabsch günstig gekauft hatte.

Neil Young hätte sich damals in Toronto sicherlich kein kostbares Martin-Juwel hätte erspart. Vielleicht hatte Neil Young gerade eine hochwertigere D-18 zum Zeitpunkt des "Gold Rush"-Albums gefunden und übergab das billige Einsteigermodell von Toronto weiter an Nils Löffel. Besonders, da Jung die Martin D-45 sowieso nur in der Zeit abholte.

Auf der anderen Seite wäre Nils Longren auch im Besitze der Martin D-18, mit der Nils Young beim berühmten Woodstock Festival auftrat. Als einziges von der Aufführung erhaltenes Videomaterial zeigte Young auf Anfrage, dass er nicht im öffentlichen Kinofilm auftrat, Stephen Stills und Nil Young auf einer Martin D-18.

Aber hätte Neil Young ein solches Werk der Musiktheorie aus seinen Händen genommen - und in die Händen von Nils Longren? Den ersten Aufschwung erlebte die 12-saitige Guitarre zu Anfang des zwanzigsten Jahrhundert, als Black Blues Musiker das Gitarreninstrument und seine Möglichkeiteneckten. Andere Blues-Musiker wie "Blind Willie McTell", über den Boby Dylan 1983 einen beeindruckenden Song geschrieben hat, spielen auch 12-saitige Guitarren.

Auf dieser Einspielung wurde die - natürlich 12-saitige - Guitarre nicht weniger als Marc Knopfler gespielt. Der damals bekannteste Produzent von 12-saitigen Saiten war Harmony, dessen Flattop-Serie "Stella" eine 12-saitige Version in ihrem Sortiment hatte. The Weavers " mit dem Model "J12SO Sing Out" machte die 12-saitige Saite beliebt und beeinflussten durch sein Spielen andere Sänger.

Der Gitarrenbauer hat sein Sortiment um neue 12-saitige Gitarrenmodelle erweitert oder 12-saitige Versionen seiner 6-saitigen Gitarrenmodelle veröffentlicht. Martin, der eigentliche Marktleader bei Folk- und Western-Gitarren, war übrigens eine der wenigen Firmen, die auf den Wagen aufsprangen. 1965 musste David Crosby beispielsweise seine Martin D-18 von 6 auf 12 Stränge nachrüsten.

Nur danach hat Martin mit der D-12 einen richtigen "12-Ender" herausgebracht. Zahlreiche kandische Volksmusiker, die während seiner Zeit in der Winnipeger und Toronto Neil Young beeinflusst haben, traten in dieser Zeit auch mit 12-saitigen Modellen auf. Die 12-saitige Gibson B-45 wurde von Ian Tyson, der zusammen mit seiner Frau Sylvia als "Ian und Sylvia" den Lieblingssong "Four Strong Winds" von Nil Young herausbrachte, auf der Buhne gespielt, während Gordon Lightfoot, Kanadas berühmtester Sänger und Songwriter zusammen mit Nil Young, die 12-saitige Gibson B-45-12 mit einem Trademark versehen hat.

Sogar der raffinierte kandische Jazzgitarrist Lenny Breau, den er und sein damaliges Rollenmodel Randy Bachman bereits in der Winnipeger Szene bewundern konnten und dessen orangefarbenen gregorianischen Namen die beiden Epigone erworben haben, spielte in Toronto in den "Coffeehouses" mit einer 12-saitigen deutschsprachigen akustischen Gitarre von Frém. 1965 im Beatles-Film "A Hard Day's Night" zu erleben, auch mit einem 12-saitigen deutschsprachigen Rahmen - dem Model "Hootnanny".

Es waren auch die Briten "Beatles", die die 12-saitige Guitarre neben den US-Byrds als Elektroinstrument bekannt gemacht haben. Mit einem 12-string Rickenbackers hat George Harrison viele Teile des Album "A Hard Day's Night" gespielt. Eine Fotoaufnahme dokumentieren dieses Epoche in der Volksgeschichte und zeigen auch einen der Guitarristen des aufschlussreichen Sängers: Er hat genau das selbe Gebenson B-25-12 Model gespielt, das Neil Young von David Rea erhielt.

Damals war die 12-saitige Guitarre bereits in der "Schmuddelecke" der Volksmusik eingetroffen, der große Knall war vorüber. Dennoch haben die zwölfsaitigen Instrumente nie wieder die Signifikanz erreicht, die sie in der kleinen Goldzeit der frühen 1960er Jahre hatten. Neil Young benutzte diesen Typ auch erst wieder in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre.

Bilder von 1976 zeigten mit einer Gilde GAD-G212 die Firma Nil Young, die der Produzent von 1974 bis 1989 in seinem Sortiment hatte. Bekannt wurde der 12-saitige Taylor 855 von N. Young, den er 1978 auf der Rust Never Sleeps Tour zum ersten Mal vorstellte und der ab 1979 im gleichnamigen Konzert streifen zu sehen sein wird. Es wurde von Bob Taylor eigens für die Firma Nil Young entworfen und wurde in dieser Ausführung nie verkauft.

Im Jahr 2005 teilte Larry Cragg der Zeitschrift "Guitar World Acoustic" mit, dass er kurz darauf von ihm an Bob Taylor zurückgeschickt worden sei, um eine zweite Kopie zu erstehen. Die beiden Taylor 12-Saiter sind auch heute noch mit ihm auf der Buhne. Die weiteren Bilder zeigten die exotische 12-saitige Gibson J200 von Nil Young, auf der er im Rahmen des "American Music Festival" in Colorado im Juni 1992 zusammen mit dem Liedermacher warf.

Schon mit einem 12-saitigen Martin sah Neil Young zu. In der Kneipenkette "Hard Rock Cafe" befindet sich ein signiertes 12-saitiges Takamin, das Neil Young auf der Transtour 1982 in Europa spielte. Dabei hatte er so gut wie alles unter dem Kollektiv, das bei den 12-Saiten gleichbedeutend mit Reichtum und Name ist.

Die 12-saitige Gibson B-25-12 von Neu Young: Video: Die 12-saitigen Guitarren von Taylor 855 von der Firma E: Gleiche Produkte:

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