Martin Gitarren test

Gitarren-Test Martin

gitarre & bass: Martin D-18 im Test Die D-18 gibt es seit diesem Jahr auch - unfassbar, oder? Dabei ist die stufenweise Umsetzung auf unterschiedliche Holzarten für Fingerboard und Steg bereits die drastischste Massnahme während der knapp 80-jährigen Erfolgsstory. C.F. Martin hat auch den Mut, Innovationen in die Ausgabe 2012 der D-18 aufzunehmen, wie wir später nachsehen werden.

Das Holz für die Karosserie ist natürlich unveränderlich, denn die Abkürzung D-18 des pennsylvanischen Herstellers steht für massives Fichtenholz (Sitka) mit massiver Mahagoni-Karosserie. Im Inneren bietet eine Deckenbewehrung für Standfestigkeit und Resonanz, die als Forward Shifted X Scalloped bezeichnet wird, d.h. eine leicht nach vorn zum Schalloch hin verschobene Abstützung.

Zwischen Stegeinsatz und Knochensattel oszillieren die Fäden und überqueren den Nacken, wo man die Einflüsse der Neuzeit am besten erkennt. Es ist aus "Select Hardwood", einem Namen, der die Fa. Martin grundsätzlich daran hindert, sich auf ein gewisses Halsholz festzulegen. Anders beim Griffbrett: Es ist aus ebenhölzernem Material und bietet Platz für 20 optimal eingelegte BündstaÅNbchen und "Old Style 18"-Perloid-Inlays.

Das Halsband ist matt lackiert, rutschfest, sieht ziemlich schmal aus und ist der Performing Artist Serie entlehnt. Modifiziertes Low Oval ist Martins Porträt. Der Martin D-18 kommt in einem gut passenden Gehäuse, in dem Sie wie gewohnt den hinteren Gurtbolzen finden, wenn Sie keinen Tonabnehmer montieren wollen. Mechaniken: Offene vernickelte, Hals: Satteldurchmesser 44,3mm; Off Guitar & Bass 12/2009.

gitarre & bass: Martin DC-18E im Test

Die DC18-E ist in puncto Spielbarkeit (und Intonation) eine zeitgenössische Konzertgitarre, die auch am Nacken zu sehen ist. Das Halsband ist aus Select Hardwood - eine Kennzeichnung, mit der Martin die Möglichkeiten offen lässt, je nach Bedarf unterschiedliche Holzarten zu nutzen. Hört sich etwas misstrauisch an, verursacht auch viel Diskussion in den Diskussionsforen, muss aber im Allgemeinen kein nachteiliger sein.

C.F. Martin vertraut erneut auf die gelungene Kooperation mit Larry Fishman im Bereich der "elektrischen Verstärkung". Das Fishman Aura VT Enhance Systems ist an Board der DC-18E. Neben einem gewöhnlichen Lautstärkeregler gibt es einen speziellen Regler für den Sound, mit einem Bereich von flach bis geschöpft (Bass und Hochton ) und dem Verstärker.

Dies ist ein Bild des DC-18E, wie wir es bereits von Fishman Aura Geräte gewohnt sind. Bearbeitung, Bemalung, Werkseinstellung und auch das Gehäuse sind bisher einer Martin-Akustik dieser Preisklasse wert. Auf Martins Schoss zu sitzen und sie zu bespielen, ist eine Selbstverständlichkeit. Auch andere Gitarrenhersteller stellen großartige Gitarren her, aber das ist das Vorbild.

Der Sound: Ist das der typische Martin? Ich habe den Eindruck, dass die Wälder (vor allem das Mahagoni) noch immer einen Weckanruf benötigen, die Guitarre erscheint mir noch etwas umgedreht. Doch das Grund-Timbre mit diesen bindenden, straffen Tiefen, den getrockneten, souveränen Mitteltönen und den deutlichen, wohltuenden Hochtönen ist vielversprechend. Wenn ich den Martin over Verstärker abspiele, hört sich das auf Anhieb gut an.

Mit Strumming bleibt der Grundton gut geradlinig, ich mache einzelne Töne, ich schmiere Bass und Hochton am anderen Ende des Steuerwegs. Ein Martin ist ein Martin ist ein Martin. Es gibt natürlich viele ausgezeichnete Gitarren verschiedener Anbieter in dieser Preislage, aber wenn Sie das Orginal wollen, sind Sie hier genau richtig. Meiner Meinung nach sollte man im Test das Potential für eine gesunde Entwicklung nicht außer Acht lassen. 2.

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