Gewicht les Paul

Das Gewicht von Paul

Elektrogitarre Rechtzeitig zum Jahresanfang bringt der US-Gitarrenhersteller mit der Gitarre Les Paul Studio 2018 eine neue Modellserie auf den Markt, die der Tradition dieser erfolgreichen Serie nach wie vor gerecht wird, aber einige Besonderheiten gegenüber der letztjährigen Paula bietet. Was natürlich übrig ist, sind die von Les Paul beliebten Abmessungen und auch die Möglichkeiten der Spulenteilung über die Push-Pull-Funktion der Lautstärkeregler und damit eine unermessliche Klangvielfalt.

Allerdings sind die Oberflächen der Tonabnehmer in neuer Ausführung und diesmal wurden die traditionellen 57 Klassiker verwendet, deren Farbgebung mehr an die alten PAF mit Alnico II Magnete erinnert. Damit das Gewicht des Studios etwas in engen Grenzen gehalten wird, wurde wie bei der Baureihe 2017 die "Ultra Modern Weight Relief"-Technologie eingesetzt, um eine gewichtsreduzierte Karosserie zu erreichen.

An bestimmten Körperstellen werden Hohlräume eingefräst, die nicht nur das Gewicht, sondern auch den Schall beeinflussen. Trotzdem wiegt die Les Paul immer noch 3,6 kg, was für eine solche Modellgitarre nicht zu viel ist. Traditionell steht das Studio 2018 von Gabson Les Paul im Vordergrund, hat aber einige neue Funktionen und Farbtöne.

Das Model wurde ziemlich einfach mit einem zweifarbigen, schwarzbraunen Sonnenbrand bemalt, bei dem Rücken und Nacken komplett in Schwarz sind. Die Brücke ist ein verchromter Tune-O-Matic aus Alu, bei dem sowohl die Saitenposition als auch die Oktavenreinheit eingestellt werden kann. Auch hier kommt das bekannte Tune-o-Matic-System zum Tragen.

Sowohl die Gurtbolzen als auch die typischen Gibson Sockelplatten sind genau dort angebracht, wo man sie bei einer Les Paul erwarten würde. Im hinteren Teil unseres Studios befinden sich nur zwei strukturierte, schwarz lackierte Kunststoffabdeckungen, die den Zugriff auf das elektrische System ermöglichen. Mahagoni wird auch für den eingefassten Halsausschnitt verwendet, gefolgt von einem Griffbrett aus Palisander mit weißer Bindung und 22 mittleren Bünden, die nach Angaben des Herstellers durch Kryotechnik resistenter gemacht wurden und somit dem Verschleiß durch Fadenziehen und Ergreifen über einen längeren Zeitraum standhalten können.

Acryltrapeze werden als Griffbrett-Einlagen verwendet. Seit 1960 beschwört Gibson das schlanke Kegelhalsprofil, das auch auf dem Testkandidaten zu finden ist und im Wesentlichen einer formschönen und schmalen C-Form gleicht. Der Halsausschnitt ist sehr sportiv in der Handfläche und fordert zum Isolieren auf, wodurch das profilierte Material einen erfolgreichen Kompromiß aus sauberer Fülle und komfortabler Spielbarkeit in jeder Position darstellt.

Die verwendeten Pickups waren Gibson 57 Classic in der Halsposition und 57 Classic Plus in der Nackenposition. Diese Variante hatte den original PAF Humbucker als Muster und hat Alnico II Magneten, wodurch die Plus-Variante ein paar mehr Windungen in der Stegstellung hat und somit wärmer ist. Wenn aus irgendeinem Grund ein Pickup-Austausch wünschenswert ist, sollte man berücksichtigen, dass Gibson die Pickups mit Steckern auch auf einer Leiterplatte in diesem Les Paul platziert hat, die über das Elektrofach erreicht werden kann.

Für jeden Pickup hat sich die Elektronik einen Lautstärke- und Klangregler ausgedacht, bei dem die Humbucker-Spulen auch durch die Push-Pull-Funktion des Lautstärkepotentiometers aufgeteilt werden können. Über den 3-Wege-Kippschalter werden Hals, Steg und in der Mittelstellung beide Pick-ups angewählt, wodurch die Split-Funktion auch auf diese Einfluss hat, da hier entweder beide Pick-ups unsplit oder split gefahren werden können.

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