Slide Gitarre Lernen

Dia-Gitarre lernen

Der Sliden erzeugt einen stufenlos regelbaren & langgestreckten Ton, der sich großer Beliebtheit im Blues und Country erfreut. Alles über die Slide-Gitarre erfahren Sie hier! Deshalb üben viele Menschen auch im Sitzen die Slide-Gitarrentechnik: Beim Blues habe ich ein Glasobjektträger verwendet. Dias aus Glas haben einen weicheren Klang als Metalldias.

Slide Guitar Workshop (Kapitel 1 bis 3)

Wenn Sie nicht lernen und lernen und "arbeiten" wollen, versuchen Sie es so.1 Einführung - warum das alles? Auch für viele erfahrene Guitarristen ist die Slide-Gitarre ein Rätsel, in das man sich nur widerwillig wagt. Gewöhnlich ist die Gitarre anders eingestimmt, als Sie es gewöhnt sind. Wer sich in der Standardstimmung oder auch nur in den kleinen Variationen (Tropfen D etc.) gut zurechtfindet, der kann bereits auf eine freie Abstimmung umsteigen, so dass "nichts" mehr paßt.

Dabei geht es weniger darum, eine Schnur mit den Fingerspitzen der greifenden Hand genau auf dem Fingerbrett zu fassen, sondern vielmehr darum, einen gewissen Klang mit einem geschmeidigen Objekt zu erklingen. Slide Guitar ist sozusagen ein etwas "exotischer" Bereich, eine Spezialität. Wenn man die Zahl der Schulbücher zum Fach Rockgitarre mit denen zum Fach Slide Guitar verglichen hat, ist das allein schon ein Anreiz.

Die Diagitarre ist für Mainstreamgitarristen eine besondere Form wie Gypsy-Swing, Bluegrass oder Flamenco. In den seltensten Fällen benötigt man eine Slide Guitar. Bekannte Ausnahmegitarristen auf allen Gitarren haben mit Slide, das ein integraler Teil des Programmes von Rockgrößen wie Eric Clapton und den Rolling Stones ist, Großes geleistet.

In den 30er Jahren spielten viele bedeutende Bluesmusiker, die bis heute als bedeutende Einflussfaktoren angesehen werden, viele Dias (Namen wie Robert Johnson oder mein eigener Helden Son House). Immer wieder kommt etwas um die eigene Achse, das den Dia-Sound ins Blickfeld der breiten Masse rückt - sei es ein Artist wie Ben Harper, eine Gruppe wie die White Stripes oder ein Spielfilm wie Black Snake Moan.

Deshalb soll dieser Kurs als Einstieg in das Themengebiet Dia-Gitarre fungieren. Ein solcher Kurs macht einen natürlich nicht zum Dia-Meister, denn - wie leider immer bei der Gitarre - erfordert er viel Zeit und den Willen zum Üben. Land-/ Hawaii-/Bluegrass-/usw. Dias entfallen. Ich stelle hier auch eine von vielen Spielmöglichkeiten vor, und zwar die der klassischen "Slide Guitar" (Gitarre wird ganz einfach mit einem Slide Tube gespielt).

Ich verzichte auf die exotischen Rutschen und die Lap Steel Spielweise. Was benötige ich zur Vorbereitung? 2.1 Die Gitarre - benötige ich einen Dom? Prinzipiell: Slide kann auf jeder Gitarre gespielt werden. Zum Rutschen brauchst du keine eigene Gitarre. Ein bestimmter Ton wird natürlich oft mit Slide assoziiert (z.B. der Ton einer Single-Cone Resonanzgitarre mit Bronzekörper), aber das ist für den Beginn völlig unbedeutend.

Gutes Slide kann auf nahezu jeder Gitarre abgespielt werden, ob alt/neu, teuer/preiswert, elektrisch/akustisch oder was auch immer. Immer im Gedächtnis behalten: Die schlichteste Rutsche "Gitarre" war und ist die "One Strand On The Wall", ein Drahtseil, das vorzugsweise an die Holztürpfosten von amerikanischen Südhäusern genagelt wird, die mit einem unterlegten Brett aus Holz gestreckt und mit einem geschmeidigen Objekt durchgespielt wird.

Allerdings gibt es eine ganze Menge Gründe, die das Dia-Spiel erleichtern: Große Saitenhöhe: Man fährt mit dem Schieber über die Schnüre, also muss man etwas Kraft aufbringen, um einen Klang zu erzeugen. Mit einer niedrigen Besaitungshöhe droht nun die Möglichkeit, dass der Slide-Sound durch zu viel Andruck erdrosselt oder mit dem Slide über das Griffbrett gekratzt wird oder oder oder oder oder.... mit geringer Aktion auf der Gitarre ist es viel schwieriger, ein sauberes und "fettes" Slide zu erspielen.

Auf der anderen Seite macht es aber auch schwierig, wenn man nicht nur rutschen, sondern auch nach Akkorden greift. Es mag schön sein, wenn die Streicherhöhe in die höhere Bundrichtung ansteigt - so kann ich in den tieferen Registern ganz bequem zu Akkorden oder Rhythmuslinien gelangen, aber das Dia-Spiel wird nach oben leichter.

Starke Saiten: Stärkere Streicher sind für die Bespielbarkeit deutlich vorteilhaft, da sie nicht so rasch heruntergedrückt werden können und besser kontrollierbar sind. Doch auch hier empfiehlt es sich, an der aktuellen Gitarre zu probieren (obwohl ich Sie darauf hinweisen muss: mit Streichern von 08 oder 09 wird es wirklich schwerer).

Mir gefallen 11 oder mehr auf der E-Gitarre und 13 oder mehr auf der A-Gitarre ( "Resonanzgitarre 15 oder 16", was gut für die Zeigefinger ist. Niedrige Griffbrettkrümmung: Im extremen Fall kann man auf einem ebenen Griffbrett auch einen Slide "barree" abspielen. In Zweifelsfällen würde ich (falls vorhanden) eine Akustikgitarre mit Stahlseilen verwenden.

Sie können sehr schnell stärkere Schnüre anlegen, ohne sich Gedanken über die Krümmung des Halses und die Floyd-Rose Einstellungen machen zu müssen. 2.2 Das Dia - und ich soll meinen Zeigefinger hineinstecken? Slide" benutze ich immer wieder als Ausdruck, weil man mit so vielen Sachen rutschen kann. Selbstverständlich sind die Schlitten jetzt in diversen Größen, Stärken und Durchmesser erhältlich.

Es gibt auch eine Anzahl von Spezialformen (z.B. Drehschieber für noch mehr normales Akkordarbeiten, Konkavformen usw.). Dabei ist jeder einzelne Zeigefinger anders, und auch jedes Dia ist anders. Zu Beginn empfiehlt sich die günstigste Glasrutsche (Tube), die zu Ihrem Lieblingsfinger paßt (siehe nächsten Abschnitt).

Empfehlenswert ist auch der Erwerb eines "standardisierten" Produktes - Dias sind wirklich verhältnismäßig billig und lebenslang. Aber bevor Sie mit dem Laufen beginnen und eine Rutsche kaufen, müssen Sie Ihren Rutschfinger für die griffige Hand finden. Grundsätzlich geht jeder einzelne Griff, tatsächlich sind nur zwei Ausführungen üblich: Kleiner Finger: Man benötigt den kleinen für viele gängige Handgriffe ohnehin recht wenig, dann kann man den Schieber gut darauf legen.

Außerdem haben Sie den großen Vorteil, dass Sie die Fäden hinter dem Schieber entweder mit den anderen Händen der Greiferhand stumm schalten oder die rutschfesten Passagen wie immer abspielen. Der einzige Manko ist vielleicht der Mangel an Sensibilität und Power im kleinen Daumen.

Speziell beim Ringgriff gibt es aber auch die Möglichkeit, den Schieber direkt vor dem zweiten Keilzinkengelenk einzusetzen. So wird nicht der ganze Zeigefinger " verblockt ", sondern nur der Kopf. 2.3 Die Abstimmung der Gitarre - alles anders oder nicht? Folgende Stimmungsbilder sind bei Dias üblich, die verschiedene Optionen anbieten ("Exoten" wie Open e-Moll, DADGAD, etc.)

Offenes D ( "E-B-G#-E-B-E"), oder einen Klang niedriger als Offenes D: Auch hier ist das Zeitintervall auf den beiden oberen Streichern "richtig", so dass man sich hier besser zurechtfindet. Standardstimmung (E-A-D-G-B-B-B-E): Ja, Sie können auch in Standardstimmung schieben. Nur wenige Gelegenheiten (und noch weniger bei den Hochsaiten ), bei denen man mit mehreren Streichern einen stimmigen Klang erzeugen kann.

Offene Stimmungen haben gegenüber der Standardstimmung den Vorzug, dass die Leersaiten oder "tonnenförmigen" Streicher immer (!) wie ein Saitenakkord und damit im Grunde genommen stimmig und "gut" sind. Sie müssen unbenutzte Strings weniger genau stummschalten und trotzdem gute Resultate erzielen. Sehr deutliche Empfehlung: Offenes Tuning! Egal ob Sie lieber Offen A oder Offen A spielen, ist absolut geschmacklich - beides bietet verschiedene Möglickeiten.

WARNUNG: "Real" Offen A und Offen O können - abhängig von der Gitarre und den eingesetzten Streichern - bereits zu erheblichen Änderungen kommen, da hier mehrere Streicher ein ganzes Werk weiter aufgesetzt werden. Besonders bei Filigrangitarren ist besondere Sorgfalt vonnöten. 2.4 Mit den Finger gespielt oder gepflückt - eine weitere Frage des Glaubens?

Das ist für mich ganz klar: Ich stamme von der Akustik-Gitarre und spiel zu 100% mit den Finger. Die Steuerung ist besser und ich kann auch die einzelnen Strings sehr spezifisch stummschalten. Das Dia-Master par excellence (kein Blau, aber dennoch Gospel): Die Recommendation par excellence (der schönste Akustik-Sampler im Material): http://www.amazon.de/Vol-1-Slide-Gu...1733366? ie=UTF8&s=music&qid=1192029924&sr=1-9 Classic Delta Blue / North Mississippi Hill Country Blues: Auch althergebrachte und bluesige, aber etwas weniger rohe: Jetzt wird es elektrisierend, aber dennoch sehr traditionell bluesig:

Einige " moderne " Elektrobeispiele, jetzt auch White People: Schon weiter weg vom Blues: - Leo Kottke/ 6 & 12 Saitengitarre/die meisten der CDs - ein ganz anderer Musikstil! Sie haben jetzt eine Rutsche erworben und Ihre Gitarre gestimmt. Setzen Sie sich nun wie üblich hin und legen Sie den Schieber neben den Bünden leicht auf die Schnüre, die übrigen Hände der greifenden Hand legen sich leicht hinter sie und feuchten so etwas an.

Tatsächlich arbeitet der Schieber analog zum Finger des Barree-Griffs. Das Dia hat ständigen Schnurkontakt, "schwebt" aber über Bünde und Fingerboard. Die Rutsche ist immer (!!!!!!) in Bewegung: Man gleitet entweder von einer Tonhöhe zur anderen, oder man hält eine Tonhöhe mit Vibrato. Background ist, dass es mit Slide sehr schwierig ist, einen Klang zu 100% genau zu erreichen (Sie haben keinen bremsenden Bundstab).

Dadurch werden auch die singenden Klangeigenschaften der Slide-Gitarre gefördert und die geringe Friktion des Slides auf den Streichern unterstützt das Aufrechterhalten. Nicht nötig ist die Dämpfung: Das Bedampfen ist extrem wichtig für ein betontes Gleitspiel. Sie stummschalten die Streicher hinter dem Slide gegen unerwünschte Nebentöne und Rasseln (oder Sie lassen es aus diesem Grund weg), Sie stummschalten unbenutzte Streicher mit Ihren Finger und dem Ball Ihrer Hand, Sie stoppen Geräusche durch Stummschalten, etc. etc. etc. usw. etc.

Jetzt ist es wirklich leicht, die richtigen Griffe zu bekommen, denn wir haben Open Tuning: Der Grundton (Tonic I) befindet sich entweder auf den geöffneten Streichern oder eine Terz weiter oben auf dem Zwölferbund. Danach geht es weiter zum fünften Bündel (Subdominant IV), und am Ende benötigt man den siebten Bündel (Dominant V).

Natürlich sind die Zusammenhänge zwischen den Einzelakkorden besonders gut, denn das Gleiten zwischen den Tönen ist die Kraft dieser Musik. Um immer ein wenig Beweglichkeit zu haben, kann man es auch so ausprobieren (hier als Beispiel für die drei Hochsaiten, die ich aus Gründen der Schlichtheit wie in der Standardstimmung nenne):

Bei einem 4/4 Takt sollten Sie die 1 auf den entsprechenden Klang schieben, bei den anderen drei Takten "halten" Sie den Klang mit Vibrato. Das bedeutet, dass Sie vom fünften Bündel nach unten rutschen und dann den Schieber abheben und die Stummschaltung der Saite stoppen, so dass Sie die geöffneten Fäden hören können.

Im Idealfall ist dies ohne erneutes Anschlagen der Saite möglich. Beim Fingerstil können Sie auch den Baß mit dem Finger und die hohe Saite mit den anderen Finger benutzen (bei Offen A1 ist die Wurzel auf der Saite und bei Offen A1 ist die Wurzel auf der niedrigen E-Saite).

Sie können auch eine einfache Musik wie diese abspielen. 3.3 "Hausaufgaben" bis zum naechsten Mal viel Dia-Musik hoeren! Sehen Sie sich einige Dia-Videos auf YouTube an! PREVIEW: Das nächste Mal machen wir ein kleines Teil und lernen ein paar nette Standard-Licks und Technike.

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