Klavier

Piano

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Das Klavier (nach clavis "key", im wahrsten Sinn des Wortes auch "key") beschreibt heute das neuzeitliche, weiter entwickelte Fortepiano, d.h. ein Instrument, bei dem kleine Hämmer mit einem speziellen Mechanismus bei Berührung einer Tonart auf Streicher angeschlagen werden. Der auch gebräuchliche Begriff Piano oder verkürztes Klavier wurde geschaffen, weil das Hammerflügel zum ersten Mal die Gelegenheit gab, die Volumen kontinuierlich und zu jeder Zeit zwischen weich (Klavier) und lauter (Forte) zu wechseln.

Heute sind die wichtigsten Formen des Pianos der Klavierbau, der Klavierbau und das Klavier. Letztere wird oft im Volksmund mit " Klavier " verglichen. In der Geschichte "Klavier", bis ins neunzehnte Jahrtausend in der Schreibweise Klavier oder Clavir, wird im Allgemeinen jedes beliebige Keyboardinstrument genannt, manchmal nur eine Tastatur, d.h. ein Teil eines Instrumentes.

Heute ist das Klavier ein Keyboardinstrument in Bezug auf die Funktionsweise, ein Perkussionsinstrument in Bezug auf die Anregung und ein Streichinstrument in Bezug auf das schwingende Medium. Über das französische Clavier[kla?vje] "Tastatur; Klaviatur" wurde das deutschsprachige Schlagwort "Clavier" für die gesamte Länge aller Claves ("Schlüssel") verbreitet. Er nannte das Cembalo "Flügel", das Klavichord "Klaviatur" und das Klavier "Forte Klavier".

Jahrhunderts etablierte sich das Schlagwort "Klavier" als Begriff für Keyboardinstrumente mit Hammerschlag. Auch der gebräuchliche Begriff "Piano" ist die Abkürzung für "Pianoforte" (vom italienischen Klavier[?pi?a?no] "quiet" und forte[?f?rte] "loud"). Es wird darauf hingewiesen, dass auf Fortepianos - im Gegensatz zu alten Keyboardinstrumenten - große Lautstärkeunterschiede erreicht werden können (siehe Dynamiken (Musik)), indem man die Tonarten mit unterschiedlicher Intensität schlägt.

Oftmals bezieht sich der Ausdruck Klavier einschränken nur auf das Klavier (italienisch: "kleines Klavier", Vertikalbesaitung ), im Unterschied zum Klavier (horizontale Besaitung). Sie ist seit der Entwicklung von Tastaturinstrumenten mit elektrischem, elektronischem oder digitalem Klangerzeuger (Digitalpiano) vor allem Instrumenten der akustisch-mechanischen Konstruktion vorbehalten, während das Begriffspaar auch Digitalpiano beinhaltet, das versucht, den Ton und die Berührung des akustisch-mechanischen Instruments realistisch zu nachzubilden.

Im Altertum entstehen so sowohl mit Klappen bespielte Organe als auch diverse Zupf-, Schlag- oder Streichinstrumente, darunter das Gusspsalterium. Im Jahr 1397 erwähnte ein Anwalt in Padua zum ersten Mal ein Gusseisen mit Schlüsseln. Aus der Flügel-Form des Cembals wurde schliesslich das Modell für die ersten Pianos. Ende des siebzehnten und zu Beginn des achtzehnten Jahrhundert wurde viel ausprobiert, um ein Keyboardinstrument zu bauen, das ein dynamisches Spiel (leise, laute und fein stufige Abstufungen) ermöglicht, indem die Klappen mit unterschiedlichen Intensitätsgraden berührt werden.

Im Musikinstrumenteninventar von 1700 ist ein "arpicembaloche cha fà il piano e il forte" (Cembalo, das laut von 1698 stammt und ruhig gespielt werden kann) aufgeführt, das als das erste Fortepiano angesehen werden kann. 4 ] Nach einem Gespräch mit Cristofori publizierte der rätoromanische Schriftsteller und Publizist Scipione Maffei 1711 in der Zeitschrift Giovanni dei Leterati d' Italia einen Beitrag über ein 1709 von Cristofori konstruiertes Cembalo mit dem Titel "gravicembalo col piano e forte" (Cembalo mit (Fähigkeit zu) Ruhe und Klang).

In diesem Beitrag waren eine Zeichnung der speziellen Spielmechanik[5] und eine ausführliche Darstellung der Mechanismen enthalten, mit denen der Organist Gottfried Silbermann 1726 später seinen ersten Fortepiano baute. Das Triebwerk weist einen Antrieb auf, bei dem der Schlagbock mittels einer Druckzunge und eines Übersetzungshebels gegen die Schnur geworfen wird (Druckmechanismus mit Mitnehmer, d.h. Getriebezwischenhebel); ein sogenanntes Lösen (Lösen des Hahns aus der Schlüsselbewegung kurz vor dem Hub) hindert den Schlagbock daran, die Schnüre fest zu drücken und versehentlich zu dämpfen.

Tongetrennte Dämpfungen hindern die stärkeren Streicher daran, nach dem Lösen der Tonart im Gegensatz zum Clembalo weiter zu klingen. Bereits Cristofori benutzte zur Erhöhung der Lautstärke doppelte Zeichenketten (zwei Zeichenketten pro Note) und seit 1722 den una corda-Mechanismus[6]; die instrumentellen Mittel bestanden aus vier Oktavenvolumina ("heute meist 71/3", siehe oben unter Tastatur).

Es folgten einschneidende Änderungen, die den Klavierkonstruktionen in den darauffolgenden Jahrzehnten einen nachhaltigen Einfluss verliehen. Die hüpfende Zungenmechanik stammt aus der Zeit um 1781 und wurde als deutschsprachige Technik bekannt. Der neue Ausdruck traf bei Kompositionen und Interpreten auf große Resonanz und bildete damit die Basis für das Klavier als Alleinspiel. Durch weitere Optimierungen wurde Stein's Technik unter dem Begriff Wienerin bekannt und wurde von vielen Pianisten nachgebildet.

Dadurch wird vermieden, dass der von den Schnüren fallende Schlag des Hammers zurückprallt und einen unerwünschten Doppelton auslöst. Anders als Johann Andreas Stein, der Silbermanns Hüpfmechanismus weiter entwickelte, wandten sich die britischen Klaviererbauer, darunter viele Silbermann-Schüler, die während der Turbulenzen des siebten Jahreskriegs nach England emigriert waren, unmittelbar an Cristoforis Hüpfmechanismus.

Sie war ein billig produzierbares Gerät mit einem simplen Mechanismus und wenigen Verzierungen. 21 ] Nun fingen auch viele andere in London tätige Klaviererbauer an, Tischklaviere zu errichten. Mit dem kommerziellen Verkaufserfolg des Tischklaviers in England wurde der Grundstein für die Entwicklung des Klaviers zu einem der populärsten und am weitesten verbreiteten Werkzeuge der bürgerlichen Gesellschaft Europas gelegt.

Mit der Verbesserung durch Robert Stodart und John Broadwood wurde dies als englischer Mechaniker bekannt. Der schottische Polier John Broadwood, damals Schwäger des nach London ausgewanderten Schweizer Burkhard Tschudi, war wahrscheinlich einer der ersten, der mit wissenschaftlichen Verfahren die Technik und den Sound verbesserte. Seitdem werden die Klavierstreicher mit etwa einem siebten bis neunten Teil ihrer klanglichen Ausdehnung und einer ungeraden Anzahl von Stimmen gestrichen, um Harmonien und Klanganreicherungen zu erreichen.

Breitholz, das zum ersten Mal gebrückt wurde, wobei der Hammerschaft die Flügelstruktur mit einer Stahlhalterung schwächt, Beginn der Erschließung der Innenstreben der Tragflächen. Mit der Hammerwelle Brückenschelle konnte er den Bereich der Tastatur um eine Oktave ausdehnen. Durch die Erhöhung und Verbesserung der Qualität der Innenstützen wurde der Klangbereich innerhalb weniger Dekaden auf die heute üblichen 88 Tonarten ausgedehnt.

22 ] In den ersten Dekaden des neunzehnten Jahrhundert wurden Broadwood und seine Fabrik zum weltweit grössten Klavierhersteller. Anfang des neunzehnten Jahrhundert dominierten zwei Flügelmechaniken: die wienerische Anlage (Hüpfzungenmechanik), die auf Johann Andreas Stein zurückgeht, und die britische Anlage (Schubzungenmechanik), die von den Firmen Brother, Stodart und Broadwood entwickelt wurde. Das Design der mit wienerischer Technik ausgerüsteten Geräte war anmutiger.

Das Geräusch war schlanker und schöner. Allerdings forderten die Musikanten und Kompositionen der neu entstehenden Romantisierung mehr Power, Volumen, Reichweite und Ausdruckskraft, so dass sich die englischen Mechaniken mehr und mehr etablierten. Für mehr Sound sind grössere und stärkere Hammer erforderlich. In den Jahren 1750 bis 1850 stieg die Tastatur von etwa fünf auf sieben und eine halbe Oktave.

Die Tendenz zu mehr Volumen und Reichweite erforderte immer mehr und immer dicke Schnüre, deren gewaltige Ziehkraft absorbiert werden musste. 23] Ab 1824 wurden Klaviersaiten aus robusterem Stahlguss gefertigt. Die 1830 entwickelte Kreuzschnurabdeckung ermöglicht es, die Schnüre in zwei schräg aufeinander folgenden Einheiten anzuordnen. Dadurch wurden auch bei kleineren oder tieferen Besetzungen größere Saitenlängen möglich.

Die 1826 von Johann Heinrich Pape (1789-1875) eingeführte Neuerung sollte den Klang des Klaviers nachhaltig beeinflussen und wesentlich ändern. 24] In der Maximalform der Hammerkonstruktion nach den Entwürfen von Henri Herzen in Paris hatten die Schwingen von Herzen, Erard undleyel in Paris zur Zeit von Chopin bis zu neun Schichten, im Inneren des Holzkerns begann mit zwei Schichten Hirschleder, mehreren Schichten Filz und Schurwolle mit unterschiedlichen Dichten bis hin zu Kaninchenpelz an der Außenseite als weichstes Material.

Mit Hämmern dieser äußerst aufwändigen Bauart gelang es den Experten, eine Fülle und Farbenpracht des Klavierklangs zu schaffen, die bei der Erschließung noch größerer Konzertsäle und größerer Lautstärken, die mit dichten ein- oder zweilagigen Filzen erreicht wurden, teilweise wieder verloren ging. Das Intonieren eines Klaviers, die Veränderung des Klangs einer einzelnen Note im Detail, die durch Lösen und teilweise Verfestigen des Gefühls erreicht wird, um im ganzen Klangbereich zu harmonisieren, ist seitdem die höchstmögliche Handhabe des Klavierbauers.

Der Franzose Sebastien Érard machte eine wegweisende Entdeckung im Klavierberuf. Auf der Grundlage der britischen Technik entwickelt er einen Wiederholungsmechanismus, den er 1821 patentiert. Neben der Aufhängung des Dämpfers waren ein Dämpfer ( "Filzstoffstreifen") und immer häufiger Verdrängung im Einsatz, aber auch Fagottrutsche (Pergamentrolle gegen die Schnüre gedrückt), Harfenrutsche (Bürsten- oder Stofffransenstreifen), Lautenrutsche (lederbezogener Streifen), Janitscharenrutsche (Schlag mit Pauken, Glöckchen oder Glocken).

Zuerst waren noch zwei Fußpedale auf dem Klavier vorhanden, die Dämpfungsunterdrückung ("forte") und die Seitenverschiebung des Hammerschlags ("una chorda"). Von Beginn an wurden auch Klaviere für Klaviere errichtet, z.B. von Cristoforis Schüler Domenico del Mela[10] und Silbermann-Schüler Christian Ernst Friederici (1745). 26 ] Diese Werkzeuge hatten oft beeindruckende Ausprägungen, mit Bezeichnungen wie Giraffenklaviere, Harfenklaviere, Leierflügel, Pyramidenklaviere oder Kabinettklaviere; sie waren in der Regel sehr hoch, sehr exclusiv und hatten nicht viel mit den modernen Klavierklang.

Um 1800 wurden die ersten kleinen Pianos gebaut, und zwar getrennt von Matthias Müller in Wien und John Isaac Hawkins in Philadelphia. Robert Wornum, der um 1811 ein Hüttenklavier errichtete, wurde sowohl in technischer als auch in kommerzieller Hinsicht ein Erfolg. 1826 hatte es sich zu einem Piccoloklavier entwickelt und wurde zum Modell für alle nachfolgenden Pianisten.

Sein Mechanismus ist ein Schubstangenmechanismus mit Entriegelung; er basiert auf den Grundsätzen der britischen Flügelmechanik und transformiert sie durch das Hammerdrehgelenk, die sogenannte Hammermutter. Sie wurde in Paris von Pleyel und Pape weiter entwickelt und wirtschaftlich zum Erfolg geführt, weshalb sie auch als französischer Mechaniker bekannt wurde. Es korrespondiert bereits im Kern mit der modernen Klaviermusik.

27 Durch den Bau der Klaviere wurden die material- und raumintensiven und klangbeeinträchtigten Tischklaviere in Europa bereits um 1850, in den USA bis etwa 1900 ersetzt. Die London Great Exhibition von 1851, eine der ersten großen globalen Ausstellungen, brachte zum ersten Mal Klavierbauer aus ganz Europa und der Neuen Weltgeschichte zusammen.

30] Heinrich Steinweg und sein Nachkomme Henry Steinway spielten eine wichtige Funktion bei der Weiterentwicklung des Klavier. 1859 wurde die komplette Anbindung von Gussgestell und Querbespannung für Flügel und 1866 die Installation von Gussgestell und Querbespannung für Pianinos patentiert. 31 Mit diesen Innovationen sind die Formen und Grundkonstruktionen des heutigen Pianos geschaffen worden, die sich seit mehr als 140 Jahren kaum geändert haben.

Kaum bemerkbar war in den Jahren der fortschrittlichen Technik zunächst die klangliche Beeinträchtigung der Klaviere mit Hammern aus gekrümmten Filzbändern nach den 1856 entwickelten Patenten von Dolge und Streichern aus dem Bessemer Stahl - eine Entwicklung, die den Erfordernissen der Klingenden sehr großer Konzerthäuser mit 2500 bis 7000 Zuschauern zu verdanken war, eine Aufführung, die die die Klaviere 30 Jahre vorher nie hätten erreichen können.

Allerdings waren die Franzosenflügel der 30er und 40er Jahre von Hertz, Bösselot, Erard und vor allem Peter klangvoller, temperamentvoller, flammender, aber ruhiger und nicht für ein Hörsaalpublikum von mehr als 1000 Menschen zu haben. Ihr Klangfülle musste mit einem außerordentlich hohem Unterhaltsaufwand an den rasch tragenden, aufwändig handgemachten Hammerschlägern erkauft werden, die nach heutigem Stand nicht zu leisten waren.

Waren in den kriegerischen und politisch geprägten Auseinandersetzungen des achtzehnten und beginnenden neunzehnten Jahrhundert viele Klaviererzeuger aus Deutschland und Frankreich nach England und Amerika geflohen, sind viele in der zweiten Jahreshälfte des neunzehnten Jahrhundert nach Europa zurückgekehrt. Deutschland, vor England, Frankreich und den USA, wurde zum weltgrößten Klavierhersteller.

Die deutschen Klaviererbauer liefern in die ganze Weltgeschichte. Berlin (über 200 Klavierbauer) und Leipzig waren gegen Ende des neunzehnten Jahrhundert die Schwerpunkte des Klaviers. Die Vorzüge der Elektrotechnik werden seit den 80er Jahren auch im Klavierkonstruktionsbereich zunehmend genutzt. Es entsteht eine Verbindung von akustisch-mechanischem Klavier und Digitalpiano. Zu diesem Zweck ist im Klaviermechanismus eine Dämpferleiste angebracht, die die Hammer kurz vor dem Aufschlag der Besaitung einfängt (Muting).

Parallel dazu ist unter den Knöpfen ein Sensorsystem angebracht, das die Spieltöne an eine Schachtel sendet und an die Ohrhörer anschließbar ist. So kann das Klavier auch "leise" gespielt werden. Dieses Verfahren wird von diversen Piano-Herstellern eingesetzt und erhält verschiedene Bezeichnungen, die sich ähneln. Sie werden von Yamaha Stille Piano (TM) genannt und seit der Einführung der neuen Gerätegeneration auch TransAcoustic (TM), Kawai Anytime und PianoDisc QuietTime.

Sie haben sich zu eigenständigen und neuen Instrumentalgruppen wie dem Rodos Piano entwickelt, die vor allem für andere Musikrichtungen als das klassisches Klavier verwendet werden. Zum Beispiel hat eine Tastatur nicht mehr viel mit einem Klavier zu tun. In einigen Fällen werden auch Klaviermechanismen von mechanisch-akustischen Geräten installiert, deren Bewegungen von einem Sensor erkannt werden.

Sie haben gegenüber Akustikpianos nicht nur einen Nachteil, sondern auch gewisse Vorteile, bei denen auch die Breite und Güte solcher Instrumente sehr unterschiedlich sein kann: Der Referenzton kann transponiert werden und die Stimmung kann exakt auf die Frequenz eingestellt werden. Aber der Sound und die Haptik eines digitalen Klaviers kommen normalerweise nicht an ein richtiges Klavier heran.

Klaviere und Klaviere haben alle wichtigen Komponenten gemeinsam: Die Mechanik, auch Klaviermaschine, Schlagwerk oder Touch-Mechanismus genannt, ist eine Hebelkonstruktion, bei der Hämmer mit einem Knopfdruck gegen die Klaviersaiten geworfen werden, um sie zu ertönen. Im Laufe der Zeit wurden die Stimmgeräte immer wieder weiterentwickelt, wobei zwischen Stimmgeräten für vertikal gestrichene Klaviere und Stimmgeräten für horizontal gestrichene Klaviere oder Tischklaviere unterschieden werden kann.

Bei den meisten Flügeln, Klavieren und digitalen Klavieren bestehen die Klaviaturen aus 88 Klaviaturtasten (bei alten Geräten sind es oft nur 85, da die Tastatur auf der Höhe des Heizkörpers endet), von denen 52 "weiße Tasten" (auch "frontseitige Tasten" oder "Subkeys" genannt) und 36 "schwarze Tasten" (auch "hintere Tasten" oder "obere Tasten" genannt) sind, die über die weissen Klappen hervorstehen, relativ schlank sind und zusätzliche Schrägbereiche haben.

Die standardisierte Tastaturbreite heutiger Geräte führt zu einer Gesamttastaturbreite von 123 cm; die Fläche der weissen Tastaturen liegt etwa 74 cm über dem Untergrund. In der Klavierherstellung setzt sich eine Terz aus sieben weissen und fünf tiefen Tonarten zusammen. Der weiße Ton bildet eine diatonale Skala (eine C-Dur-Skala in Bezug auf das Grundmaterial c), der schwarze Ton eine Pentatonik ( "Fis-Dur-Pentatonik" in Bezug auf das Grundmaterial fis) - zusammen genommen ergeben sich hieraus eine Chromatik.

Dabei werden die sieben weissen Schlüssel c, d, e, f, g, a und h genannt, die fünf weissen Schlüssel c#, d#, f#, g# und a# (Erhöhungen der Grundtöne) oder die, es, ges, as und b (Verringerungen der Grundtöne) je nach musikalischer Umgebung. Das Keyboard verkörperte damit das europÃ?ische Diatonensystem, das als Initialtonart C-Dur und A-Moll verwendet und die anderen Töne von ihnen abstammt.

Die Klavierklänge können durch mehrere Pedalen beeinflußt werden. Man nennt das rechte Fußpedal "Pianopedal" (davon Klavier: ruhig), auch Feinpedal, Verschiebung oder una corda (es. für "eine Saite"). Am Klavier wird die ganze Anlage um einige Zentimeter nach oben oder unten geschoben, so dass die Hammer nicht mehr alle drei Streicher eines Streichchores, sondern nur noch zwei oder eine Streicher schlagen.

Das ändert auch die Klangqualität, denn es gibt jetzt Streicher, die nicht durch direkte Berührung, sondern durch Schwingung angeregt werden. Darüber hinaus schlugen andere Teile des Hämmerfilzes aufgrund der Verdrängung auf die Schnüre. Sie werden anders gestimmt (d.h. vom Klavierstimmgerät mit der Tonungsnadel erweicht oder mit einer Feilen gehärtet) als die Filzteile, die in der Normalposition auf die Schnüre einwirken.

Im Piano verschiebt das rechte Fußpedal die Schlägel des Klaviermechanismus in Richtung der Streicher und reduziert so die Kräfte, die jeder Schlag bei Betätigungen aufbringen kann. Verfügt ein Konzertflügel über ein Mittelpedal, so ist es in der Praxis das sogenannte Tonhalte-, Tonhalte-, Sostenuto- oder Steintalpedal. Dieses Gerät wurde von französichen Pianisten in Frankreich mitentwickelt ( "Jean Louis Boisselot 1844, Claude Montal 1862")[46] und führte in den USA zum Durchbruch ("Albert Steinway's Patent von 1874").

So kann der Player Einzeltöne oder Sounds halten, während alle anderen Mutes weiter auf das Spiel und Lösen der Keys (oder des rechten Pedals) ansprechen. Die Tonhaltepedale - jetzt auch bei großen und teuren Klaviermodellen - werden hauptsächlich in der Pianomusik des zwanzigsten Jahrhundert verwendet.

Beim Betätigen gleitet ein Filzband zwischen den Hämmern und Streichern, wodurch das Gerät wesentlich geräuschärmer wird. In einigen Klavieren wird der Moderator nicht durch ein Fußpedal, sondern durch einen Schiebeknopf oder einen Drehhebel betätigt, der sich auf der linken Seite der Tastatur oder unter ihr befindet. Besonders in den 1960er Jahren statteten einige Produzenten den Filzband mit Nietstiften aus, die dem Klavier einen klirrenden, Cembalo-ähnlichen Sound boten.

Weil diese Metallplatten nur allzu leicht Schnüre und Hammerköpfe beschädigt haben, haben sie sich nicht behauptet. Wie bei einem Klavierkonzert steht ein Konzertflügel im Spiel. Das Geräusch wird von der Decke hauptsächlich nach unten und oben abgestrahlt. Auf dem Klavier wird der Schlag mit dem Schlagzeug nach oben auf die Schnur geworfen. Aufgrund ihrer horizontalen Position wird der Rückprall der Schlägel von der Schnur durch die Eigenschwerkraft unterlegt.

Einige Konzertflügel, wie der "Imperial" von der Firma Böxendorfer, verfügen über einen auf bis zu acht Oktaven erweiterten Tastaturumfang (C2 bis c5). Fußstütze, Decke, Gussrahmen, Saiten und Schlagwerk (Standfunktion) des Pianinos befinden sich rechtwinklig zum Fußboden, so dass sie Platz sparend an der Wandfläche platziert werden können und der Schall zuerst nach vorn und hinten ausstrahlt.

Ein leicht von der Mauer entfernter Standort oder ein kleiner Wandwinkel verändern oft den Klavierklang massiv. Dadurch klingen oft größere Klaviere (ab ca. 120 cm Höhe) überraschend stark - besonders im Gegensatz zu kleinen Klavieren (unter 170 cm Länge). In der Regel befinden sich die Dämpfer eines Klaviers oder Hochflügels unterhalb der Hammer auf der gleichen Geräteseite, im selben Gebiet wie die größeren Schwingungsamplituden der schwingenden Bäuche.

Allerdings haben ältere Klavierspieler (bis etwa 1910) teilweise einen sogenannten oberen Dämpfermechanismus; die Dämpferpuppen befinden sich oberhalb der Hämmer. Die Abstimmung und insbesondere die Regelung der mechanischen Eigenschaften kann durch die vorderen Dämpfungsdrähte kompliziert werden. Allein in Deutschland, dem damals wichtigsten Herstellungsland, wurden 1925 insgesamt rund 173. 000 Flügel erbaut. Jahrhundert von einem enormen Boom im Klavierbau begleitet, darunter (bis etwa 1930) der Aufbau von druckluftbetriebenen und elektrifizierten Nachbauklavieren.

Es wurden 000 Klaviere und Konzertflügel hergestellt, etwa zwei Dritteln davon in Fernost; weniger als 10000 aus Deutschland. 49 ] Die Preisdifferenzen zwischen gleich bemessenen Flügeln (auch zwischen den einzelnen Produktreihen ein und desselben Herstellers) resultieren aus kurzen oder langen, mehr oder weniger stark automatisierten Fertigungsprozessen, aus der Fertigung in Niedriglohn- oder Hochlohnländern auf der einen Seite und aus anderen Qualitätsmerkmalen wie Tonholz oder Filz auf der anderen Seite.

Die besonderen Merkmale des Piano-Klanges sind die festen Töne, eine an die Berührungsgeschwindigkeit und damit an die Volumenkopplung gebundene Klangverfärbung und das unumkehrbare Ausbleichen des Klanges, das nur mit dem rechten Pedal nach dem Berühren zu verlängern ist und durch das allmähliche oder abrupte Aufbringen der Dämmung schrittweise oder abrupte Beendigung erreicht werden kann.

Ein besonderes Merkmal des Pianos ist, dass die Klänge (abgesehen von den tiefsten) nicht nur von einem, sondern von zwei oder drei gleichstimmigen Streichern, einem sogenannten Streichchor, produziert werden. In einem Streichchor werden die Streichersaiten zusammengeschlagen und vibrieren in Phase, da sie auf die gleiche Weise, aber mit leicht unterschiedlichen Amplituden stimmen, da die Hammerform nie ganz gleichmäßig ist.

Wenn die schwächste Schnur zur Ruhestellung kommt, fängt sie an, mit den anderen Schnüren zu schwingen. Jetzt funktionieren die Streicher des Streichchores als gekuppelte Hängependel und geben einen großen Teil ihrer Kraft untereinander ab. Den lauten, aber rasch verklingenden Teil des Klaviertons nennt man den Sofortton. Sie wird vor allem durch eine Querschwingung der Schnüre in Hammerschlagrichtung, d.h. rechtwinklig zum Deckenbereich, verursacht.

Der weichere, aber langsamere abfallende Teil des Klaviertons wird als Resonanz bezeichne. Dies wird hauptsächlich durch eine geringe Querschwingung der Saiten über den Hammerstoß, d.h. direkt zur Decke, verursacht. Der Einsatz des rechten Fußpedals schmälert zum einen den unmittelbaren Klang, da nur zwei der drei Streicher eines Streichchores geschlagen werden, und zum anderen den Nachhall unterstützen, da der Streichchor als gekoppeltes Pendelsystem seine Kraft relativ schleppend ablässt.

Ton und Volumen einer Note auf dem Klavier hängen allein von der Schnelligkeit und damit von der kinetischen Energie des Schlaghammers auf die Streicher ab, nicht aber von der Beschleunigung des Schlages durch den Pianisten auf diese Schnelligkeit, d.h. nicht von einer speziellen Schlagtechnik.

52 ] Wenn man die Fußpedale außer Acht läßt und einige Phänomene beiseite läßt, die eine weitere Bedeutung haben, wie z.B. die "oberen" und "unteren" Geräusche, die beim Zusammenprall von Zeigefinger und Zunge oder beim Zusammenprall von Zungenholz und Zungenboden entstehen,[53] laufen die Klangfarben- und Volumenänderungen am Klavier immer parallel zueinander.

Pianos sollten zumindest einmal im Jahr eingestimmt werden, da sie durch die Saitenspannung, die Spielauslastung und Klimaschwankungen verstimmt sind und dadurch unattraktiv wirken. Durch unharmonische Oberschwingungen wird die Abstimmung auch objektiv durch den Stimmer bestimmt. Standard ist die gleiche Stimmlage; bei originalen oder rekonstruierten historischen Instrumenten werden oft ungleiche Stimmlagen vorgezogen (historische Aufführungspraxis).

Der Klaviererbauer wird nicht nur abstimmen, sondern auch tönen, um den Klavierklang herauszufinden. Eine der Möglichkeiten der Vorarbeit ist die einfache Entfernung der Filzhammerköpfe mit Schleifpapierfeilen - das macht den Sound ebenmäßiger und möglicherweise ein wenig "härter". Danach erfolgt die konkrete Intonation durch gezielte Einstiche in einzelne Bereiche des Hammerkopfes mit Intonationsnadeln - ein Werk, das den Ton meist "weicher" macht.

Die Regelung der Mechanismen (Tastatur, Pedal und Musikmechanismus) hat neben dem Abstimmen und der Intonation auch einen direkten Einfluss auf den Klang zu haben. Die Raumklimatisierung hat einen direkten Einfluss auf den Instrumentenklang sowie auf die Regelung, Abstimmung und die allgemeine Wertstabilität. Bei Werten unter 40 Prozent kommt es zu einer starken Trocknung des Holzwerkstoffes und sollte auf jeden Fall gemieden werden, bei Werten über 70 Prozent wird die Korrosionsbildung an metallischen Teilen, wie z.B. den Schnüren, gefördert.

Pianos bereisen oft die halbe Welt, bevor sie ihr Ziel anstreben. Große und namhafte Klavierkonzerne wie Yamaha fertigen heute ihre Musikinstrumente für den Exportmarkt nach Europa oder Nordamerika in speziell dafür vorgesehenen temperierten Zimmern. Durch das Lösen von Stimmwirbeln und Stimmschrauben, Keyboard-Rahmenstäben und Mechanikstäben entsteht die Tendenz, sich zu verformen (was die Regulation von Tastatur und Mechanismus beeinträchtigt), dass der Korpus seine Krümmung verliert und das Tuning fällt und der Sound leidet) und vielleicht gar einreißt.

Wenn dagegen die Luftfeuchte über einen längeren Zeitpunkt hinweg stärker ansteigt, nimmt die Krümmung des Resonanzrahmens zu, die Abstimmung nimmt zu, Äxte und Klappen können sich verklemmen und der Schall dämpft (weil der Hammerschlag Wasser absorbiert). Es ist auch möglich, Metall-Tastaturrahmen und mechanische Balken zu verwenden, aber diese haben andere Vorzüge.

Werkstoffe wie Plexiglas[56] oder Kohlefaserverbundwerkstoffe (CFK)[57] sind nur bedingt klimaschwankend und werden nun in individuellen Baureihenmodellen zur Herstellung des Pianokörpers oder der Resonanzfläche verwendet. Kompositionen von Bach-Söhnen, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven und anderen Kompositionen von Musikern, die zum Teil bereits in der zweiten Jahreshälfte des achtzehnten Jahrhundert solo für das Klavier komponiert worden waren.

Besonders Frédéric Chopin war es in der ersten Jahreshälfte des neunzehnten Jahrhundert, der vor allem für das Klavier komponierte. Modernste Kompositionen wie Béla Bartók und Ferruccio Busoni im Rahmen der so genannten "ernsten Musik" sowie im Rahmen der "populären Musik", der unterhaltsamen, populären Popmusik, vor allem die Entwicklung im US-Raum wie Blues, Raptime, Populärwoogie und Jazzkomponisten wie Scot Joplin, Jelly Roll Morton, Albert Ammons und George Gershwin, waren es.

Das ist David Crombie: Klavier. Entwicklung, Design und Performance, London 1995, ISBN 1-871547-99-7 Der Künstler und seine Mitarbeiter haben in Zusammenarbeit mit Siegfried Mauser die Entstehungsgeschichte von Klavier und Orgel untersucht. Springer, New York NY und andere 1998, ISBN 0-387-98374-0, S. 352-398: Kapitel 12: Das Klavier. Klavier oder der Klavierroman im neunzehnten Jahrtausend. Hanser, München/Wien 1985, ISBN 3-446-14181-2; als Paperback 1988 bei dtv, München, ISBN 3-423-10990-4 und gleichzeitig bei der Firma Heinerreiter, Kassel, ISBN 3-7618-0928-X (ein Fachbuch über die Klaviergeschichte des neunzehnten Jahrhunderts).

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11 Uhr morgens bis abends Uhr morgens bis abends, Uhr bis abends, Uhr bis abends, dann bis abends, dann bis abends, dann bis abends, dann bis abends, dann bis abends, dann bis abends. 11 Uhr. 11 Uhr, dann bis abends, dann bis abends, bis abends. ? Crombee 1995, S. 46. ? Crombee 1995, S. 59. ? von Restle 2000, S. 87 f.

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Beitrag in der Frankfurter Post vom 19. September 2009 über die Klavierfabrik Steingraeber & Sohnes, die bereits seit 2008 Pianos mit CFK-Resonanz produziert.

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